«Willkommen in Kursk, Kumpel!»Pro-russischer Kanal verspottet gefallenen Schweizer Kämpfer
ai-scrape
29.3.2025 - 07:56
Das Bild eines getöteten Ukrainers in Kursk, das am 15. März von Moskau veröffentlicht worden ist.
KEYSTONE
Ein junger Schweizer, der für die Ukraine kämpfte, wurde an Weihnachten getötet. Ein pro-russischer Telegram-Kanal hat nun spöttische Kommentare über ihn veröffentlicht.
29.03.2025, 07:56
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Ein 25-jähriger Schweizer ist bereits am 25. Dezember in Kursk im Dienste der ukrainischen Armee gefallen.
Nun kommentieren pro-russische Telegram-Kommentare hämisch seinen Tod.
Der Gefallene wurde in Südamerika geboren und war in seiner Jugend adoptiert worden.
Ein 25-jähriger Schweizer, der sich der ukrainischen Armee angeschlossen hatte, ist an Weihnachten gefallen. Sein Tod wurde von einem pro-russischen Telegram-Kanal mit hämischen Kommentaren bedacht, berichtet «20 Minuten».
Der Kanal veröffentlichte Details über den jungen Mann, der in der Region Kursk, die im letzten August von der Ukraine annektiert wurde, ums Leben kam. Bereits im Februar wurde demnach der Tod des Schweizers bekannt. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wurde von der ukrainischen Armee darüber informiert, dass ein Schweizer in den Kampfhandlungen gestorben sei.
Soldaten hissen am 14. März in einem Dorf in Kursk die russische Fahne.
KEYSTONE
Die genauen Umstände seines Todes sowie seine Einheit blieben jedoch unklar, da die ukrainische Armee keine weiteren Informationen preisgab. Der pro-russische Kanal, der sich auf die Sammlung von Informationen über ausländische Kämpfer in der Ukraine spezialisiert hat, veröffentlichte nun seinen vollständigen Namen, sein Rufzeichen «Silver» und sein Geburtsdatum.
Der junge Mann, ursprünglich aus Südamerika, wurde von einer Schweizer Familie adoptiert und diente im 3. Bataillon der Internationalen Legion der ukrainischen Armee. Er starb am 25. Dezember 2024 in Viktorovka, Region Kursk. Ein Bild des Mannes, durchgestrichen mit einem roten Kreuz, wurde ebenfalls veröffentlicht.
«Willkommen in Kursk, Kumpel!»
Der Post behauptet, sein Körper sei von seinen Kameraden zurückgelassen worden. «Willkommen in Kursk, Kumpel!», endet der zynische Kommentar. Die Informationen über den gefallenen Schweizer konnten nicht unabhängig verifiziert werden, doch es gibt Hinweise auf einen Instagram-Account mit Schweizer Bezug und übereinstimmendem Profilbild.
Das EDA bestätigte erneut, dass ein Schweizer im Ukraine-Krieg gestorben ist und steht in Kontakt mit den Angehörigen sowie den ukrainischen Behörden. Pro-russische Kanäle wie «Trackamerk» veröffentlichen regelmässig Fotos und Informationen über ausländische Kämpfer, oft mit zynischen Kommentaren und persönlichen Details, die durch Cyberangriffe oder frei zugängliche Quellen gesammelt werden.
Unter den gefallenen ausländischen Kämpfern in der Ukraine sind viele Südamerikaner, Briten, Amerikaner und Schweden. Offizielle Zahlen über Schweizer Kämpfer gibt es nicht, doch die Militärjustiz führt 13 Verfahren wegen fremden Militärdienstes, da es in der Schweiz illegal ist, sich einer ausländischen Armee anzuschliessen.
Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.
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