DeutschlandProzess nach Messerangriff am Holocaust-Mahnmal in Berlin
SDA
20.11.2025 - 09:54
Der Angeklagte Wassim Al M. sitzt zu Prozessbeginn im Saal des Kriminalgerichts Moabit. Der syrische Flüchtling soll am 21. Februar im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals von hinten mit einem Messer auf einen Besucher eingestochen haben. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Keystone
Nach einer mutmasslich radikal-islamistisch und antisemitisch motivierten Messerattacke auf einen Besucher des Holocaust-Mahnmals in Berlin hat der Prozess begonnen.
Keystone-SDA
20.11.2025, 09:54
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Angeklagt ist ein 19 Jahre alter, anerkannter syrischer Flüchtling, der zuletzt in Leipzig wohnte. Er war am 21. Februar, wenige Stunden nach der Tat, mit blutverschmierten Händen im Umfeld der Gedenkstätte festgenommen worden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Schwer bewaffnet brachten ihn Beamte zum Prozess vor dem Berliner Kammergericht.
Die Bundesanwaltschaft, Deutschlands oberste Anklagebehörde, wirft dem 19-Jährigen versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und versuchte Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Er soll am Tattag aus dem ostdeutschen Bundesland Sachsen in die Hauptstadt gefahren sein, um im Namen des «Islamischen Staats» (IS) den Angriff zu verüben.
Im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals, das an die Ermordung von sechs Millionen Juden unter der Herrschaft der Nationalsozialisten erinnert, soll er dann von hinten auf einen Touristen aus Spanien eingestochen haben. Das damals 30 Jahre alte Opfer wurde lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Die Bundesanwaltschaft sieht die Mordmerkmale niedrige Beweggründe und Heimtücke als erfüllt an.
Das Kammergericht hat bislang insgesamt zwölf Verhandlungstermine bis zum 29. Januar 2026 für den Prozess geplant.
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