ARCHIV - Der russische Präsident Wladimir Putin (r) spricht mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro während ihres Treffens im Kreml in Moskau. Putin hat dem autoritären venezolanischen Staatschef, Nicolás Maduro, inmitten wachsender Spannungen des südamerikanischen Landes mit den USA seine Unterstützung zugesichert. Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool AP/dpa
Keystone
Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem autoritären venezolanischen Staatschef, Nicolás Maduro, inmitten wachsender Spannungen des südamerikanischen Landes mit den USA seine Unterstützung zugesichert. Putin habe bei einem Telefonat mit Maduro die neue strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern hervorgehoben und dem Volk Venezuelas die Solidarität Russlands zugesichert, teilte der Kreml in Moskau mit.
Keystone-SDA
11.12.2025, 20:05
SDA
Putin befürwortete demnach den Kurs Maduros, «die nationalen Interessen und die Souveränität des Landes angesichts des wachsenden Drucks von aussen zu schützen». Von militärischer Hilfe Russlands im Zuge der Spannungen mit den USA war keine Rede in der Kremlmitteilung. In der Vergangenheit hatte Moskau auch russische Militärexperten in das Land entsandt. Hinweise darauf, dass Russland Maduro – wie den lange unterstützten syrischen Machthaber Baschar al-Assad – fallenlassen und ihm Asyl gewähren könnte, gab es nicht.
Russland warnt vor Eskalation der Lage um Venezuela
«Beide Seiten bekräftigten ihre Bereitschaft zur konsequenten Umsetzung gemeinsamer Projekte in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Energie, Finanzen, Kultur, Humanitäres und anderen Bereichen», hiess es in der Kremlmitteilung. Zuvor hatte das russische Aussenministerium Klarheit von den USA gefordert zu den Plänen in Venezuela.
Moskau hoffe, dass Washington keine weitere Eskalation der Lage um Venezuela zulasse und nicht zu einem Krieg übergehe, sagte die Aussenministeriumssprecherin Maria Sacharowa in Moskau. Es bestehe die Gefahr, dass der Konflikt zu unvorhersehbaren Folgen für den ganzen Westen führen werde, warnte sie.
Russland gilt zwar auch als wichtiger Waffenlieferant für Venezuela, ist aber durch seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine gebunden. Zudem verhandelt Putin auch mit Trump über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine und bessere Beziehungen zu den USA.
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Vorschlag an Trump: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schlägt dem US-Präsidenten ein Treffen der G7-Staaten mit Russland und Dänemark am Donnerstag in Paris vor. Das geht aus privaten Textnachrichten zwischen Macron und Trump hervor, die der US-Präsident auf der Plattform Truth Social teilt. Der Élysée-Palast bestätigt deren Echtheit.
20.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist
Warum ist Donald Trump so besessen von Grönland? Die einen sagen, es sind die Rohstoffe. Die anderen verweisen auf die Sicherheitspolitik. Beides sind keine guten Begründungen, wie du im One-Take-Video siehst.
19.01.2026
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist