PolitikPutin: Vorwurf zu Drohnenvorfall in Rumänien nicht bewiesen
SDA
29.5.2026 - 18:44
HANDOUT – Ein Brand auf dem Dach eines Wohnblocks im Osten Rumäniens. Foto: Uncredited/ISU Galati/AP/dpa – ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 12.06.2026 und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits.
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Vorwurf zurückgewiesen, russische Drohnen hätten Rumänien beschossen.
Keystone-SDA
29.05.2026, 18:44
SDA
«Niemand kann sagen, woher der eine oder andere Flugapparat stammt, bevor keine Expertise vorgenommen wurde», sagte Putin vor russischen Journalisten in Kasachstans Hauptstadt Astana. Wahrscheinlich sei eher eine ukrainische Drohne vom Kurs abgekommen, behauptete er. In der Vergangenheit seien auch in Finnland, dem Baltikum und Polen verirrte ukrainische Drohnen heruntergekommen – und jedes Mal sei zunächst Russland beschuldigt worden. Moskau sei aber zur Aufklärung des Falls bereit, fügte Putin hinzu.
Dazu forderte der Kremlchef die Übergabe der Drohnentrümmer. Erst dann könne Moskau objektiv zu dem Fall Stellung nehmen, sagte er am Rande eines Gipfels der Eurasischen Wirtschaftsunion in Astana.
In der Nacht war eine Drohne in ein Wohnhaus der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine eingeschlagen. Zwei Menschen wurden verletzt. Bukarest hat als Reaktion darauf, den russischen Botschafter einbestellt und das Generalkonsulat in Constanta geschlossen. Eine Reihe von EU- und Nato-Staaten hat den Vorfall als russische Eskalation verurteilt.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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