USARepublikaner noch im Rennen um Gouverneursamt in Kalifornien
SDA
3.6.2026 - 09:31
Schilder sind vor einem Wahllokal für die Vorwahl zur Wahl eines neuen Gouverneurs von Kalifornien zu sehen. Foto: Andrej Sokolow/dpa
Keystone
In der Demokraten-Hochburg Kalifornien kann sich ein Republikaner Hoffnungen auf einen der beiden Plätze in der Endrunde der Gouverneurswahl machen.
Keystone-SDA
03.06.2026, 09:31
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Nach der Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmen in der Vorwahl lieferten sich der frühere demokratische US-Gesundheitsminister Xavier Becerra und der Republikaner Steve Hilton ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wie etwa auf der Website des Secretary of State zu sehen war.
Der von Präsident Donald Trump unterstützte Hilton stammt aus Grossbritannien und war in der britischen Politik sowie beim konservativen TV-Sender Fox News aktiv. In Umfragen vor der Vorwahl lag er etwa gleichauf mit Milliardär Tom Steyer, der für die Demokraten antritt.
Zunächst war unklar, ob Steyer bei der weiteren Stimmauszählung noch aufholen könnte.
Parteiunabhängige Vorwahl
Anders als in vielen anderen Bundesstaaten kommen in Kalifornien die beiden bestplatzierten Bewerber unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit in die Endrunde.
Wähler der Demokraten sind in Kalifornien klar in der Überzahl. Angesichts vieler angetretener Kandidaten gab es in der Partei jedoch zwischenzeitlich die Sorge, dass sich die Stimmen zu sehr auf einzelne Demokraten verteilen und am Ende zwei Republikaner in die Endauswahl kommen.
Der andere Kandidat der Republikaner, Sheriff Chad Bianco, rangiert in der Vorwahl nun jedoch auf dem vierten Platz.
Zersplitterte Demokraten
Nach Einschätzung der Politikwissenschaftlerin Donna Crane von der San Jose State University trug die Zersplitterung der Stimmen der Demokraten zwischen vielen Kandidaten dazu bei, dass ein Republikaner in die Endrunde vorrücken könnte.
«Sie schossen sich selbst in den Fuss», sagte sie im Sender ABC. Aussichtsreichster Kandidat der Demokraten war ursprünglich der Kongressabgeordnete Eric Swalwell. Er schied jedoch nach Vorwürfen sexueller Übergriffe aus.
Nach der Niederlage bei der Präsidentenwahl 2024 galt auch Kamala Harris als mögliche Anwärterin auf das Gouverneursamt. Sie entschloss sich jedoch gegen eine Kandidatur und hält sich die Aussicht auf ein weiteres Rennen um das Weisse Haus offen.
Wirtschaftsmacht Kalifornien
Der aktuelle Gouverneur Gavin Newsom kann nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Er gilt als ein möglicher Kandidat der Demokraten für die Präsidentenwahl 2028. Kalifornien ist unter anderem dank der Tech-Industrie im Silicon Valley und seiner Agrarindustrie eine Wirtschaftsmacht.
Zugleich beklagen sich die Einwohner über hohe Immobilienpreise und Lebenshaltungskosten.
Durch die Bedeutung Kaliforniens ist der Gouverneur des Bundesstaates auch landesweit einflussreich. Unter Newsoms Vorgängern waren Ronald Reagan, der wenige Jahre später Präsident wurde, sowie Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger bis 2011.
Er war der bisher letzte republikanische Gouverneur Kaliforniens.
Bürgermeisterwahl in Los Angeles
Parallel zur Gouverneurs-Vorwahl wurden auch in Los Angeles Kandidaten für die Endrunde der Bürgermeisterwahl ausgewählt.
Hier zeichnet sich nach der Auszählung eines Teils der Stimmen ab, dass im November Amtsinhaberin Karen Bass für die Demokraten gegen den einst im Reality-TV bekannt gewordenen Republikaner Spencer Pratt antreten dürfte.
Pratt profitierte in seinem Wahlkampf unter anderem vom Frust einiger Einwohner der Stadt, die einen langsamen Wiederaufbau nach den Bränden Anfang 2025 kritisieren.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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