Kantonsregierung VDRoger Nordmann kandidiert für Staatsratssitz von Rebecca Ruiz
SDA
3.12.2025 - 14:51
Der 52-jährige Roger Nordmann war 20 Jahre im Nationalrat und kandidiert nach einer Pause nun für den Waadtländer Staatsrat. (Archivbild)
Keystone
Der ehemalige SP-Nationalrat Roger Nordmann kandidiert für die Nachfolge der Waadtländer Staatsrätin Rebecca Ruiz bei der Ersatzwahl vom 8. März. Die SP Lausanne gab dies am Mittwoch in einer Medienmitteilung bekannt.
Keystone-SDA
03.12.2025, 14:51
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«Nach einigen Tagen des Nachdenkens habe ich entschieden, meine Kandidatur für den Staatsrat einzureichen, um unsere linken Werte zu vertreten», wird Nordmann im Communiqué zitiert. Im vergangenen Februar hatte der 52-Jährige seinen Rücktritt aus dem Nationalrat angekündigt, dem er seit November 2004 angehörte.
Damals sagte er, er verlasse die Politik zumindest vorübergehend und schloss eine Rückkehr nicht aus. Er brauche eine Pause und wolle weniger exponiert sein, erklärte er.
Nordmann war während seiner Zeit in Bern unter anderem Mitglied der nationalrätlichen Energie- und Umweltkommission. Zudem präsidierte er von 2015 bis 2023 die SP-Fraktion.
Erster sozialdemokratischer Kandidat
Er ist der erste Kandidat der SP, der seine Kandidatur für die Verteidigung des zweiten sozialdemokratischen Sitzes in der Waadtländer Regierung ankündigte, nachdem Gesundheits- und Sozialministerin Rebecca Ruiz vergangene Woche aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt bekannt gegeben hatte.
Die Kandidatinnen und Kandidaten haben bis zum 6. Dezember Zeit, ihre Bewerbung einzureichen. Der Parteitag der SP Waadt, der die offizielle Kandidatur bestimmen wird, findet am 13. Dezember statt. Die Grünen haben bereits angekündigt, dass sie die SP-Kandidatur unterstützen und somit niemanden ins Rennen schicken werden.
Bürgerliche unterstützen SVP-Kandidat
Bislang hat nur die SVP ihren Kandidaten für diese Ergänzungswahl nominiert: Jean-François Thuillard, Grossrat und ehemaliger Grossratspräsident. Der Landwirt ist zudem Gemeindepräsident von Froideville. Er wird innerhalb der bürgerlichen Allianz, «Alliance vaudoise», von der FDP und der Mitte unterstützt.
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