IranRubio: China «wichtigste Beziehung, die wir pflegen müssen»
SDA
14.5.2026 - 04:26
ARCHIV – US-Aussenminister Marco Rubio spricht während eines Treffens zwischen den Botschaftern Israels und des Libanon im Oval Office des Weissen Hauses. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Keystone
US-Aussenminister Marco Rubio sieht China geopolitisch als grösste Herausforderung für sein Land. Gleichzeitig sei es, «die wichtigste Beziehung, die wir pflegen müssen», sagte er dem Sender Fox News an Bord des Regierungsfliegers Air Force One auf dem Weg nach China. Rubio begleitet US-Präsident Donald Trump, der in Peking heute Gespräche mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping führt.
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14.05.2026, 04:26
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China sei ein «grosses, mächtiges Land», sagte Rubio. Er sprach von kollidierenden Interessen beider Länder, ohne dabei Details zu nennen. Er sagte, «um Kriege zu vermeiden und Frieden und Stabilität in der Welt zu wahren», müssten diese Interessen in Einklang gebracht werden.
Die USA hätten China bereits klargemacht, dass jede Unterstützung für den Iran der Beziehung zu den Vereinigten Staaten «offensichtlich» schaden würde. Das sei auch ein Aspekt, der in den Gesprächen in Peking Thema sein werde.
China gehört zu den wichtigsten Partnerländern des Irans, den es etwa wirtschaftlich unterstützt. In Washington wird das nicht gerne gesehen: Das US-Finanzministerium hatte zuletzt mehrfach Sanktionen gegen chinesische Firmen verhängt, die den USA zufolge unerlaubten Handel mit dem Iran treiben.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
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