InternationalRubio: Iran-Streit wird Thema bei Nato-Gipfel
SDA
22.5.2026 - 12:12
Marco Rubio (M), Aussenminister der Vereinigten Staaten von Amerika, nimmt an der Arbeitssitzung des Nato-Aussenministertreffens teil. Foto: Christoph Soeder/dpa
Keystone
Der transatlantische Streit über den Iran-Krieg wird nach Angaben von US-Aussenminister Marco Rubio Thema beim Nato-Gipfel im Juli.
Keystone-SDA
22.05.2026, 12:12
SDA
Die Enttäuschung von US-Präsident Donald Trump über einige der Nato-Verbündeten und deren Reaktion auf die Operationen im Nahen Osten sei gut dokumentiert, sagte er bei einem Aussenministertreffen im schwedischen Helsingborg.
Dies sei etwas, das auf Ebene der Staats- und Regierungschefs besprochen werden müsse.
Als einen Grund für die Verärgerung von Trump hatte Rubio beim Abflug zu dem Treffen die Weigerung von Ländern wie Spanien genannt, die Nutzung von Stützpunkten für den Krieg gegen den Iran zuzulassen.
Er führte dazu aus, dass die Mitgliedschaft der USA in einem Bündnis einen Wert für die USA haben müsse und ein zentraler Wert bei der Nato die Stützpunkte in Europa seien. Diese ermöglichten es den USA, in einem Krisenfall im Nahen Osten oder anderswo militärische Macht auszuüben.
Wie zuvor Nato-Generalsekretär Mark Rutte machte Rubio deutlich, dass Trumps Entscheidung für eine Entsendung von zusätzlichen 5.000 US-Soldaten nach Polen nicht als Kurswechsel bei Plänen zur Reduzierung des Engagements für die konventionelle Verteidigung Europas zu verstehen ist.
Die Vereinigten Staaten hätten globale Verpflichtungen, denen sie mit Blick auf ihre Truppenstationierung nachkommen müssten, erklärte er. Das zwinge die USA ständig dazu, neu zu prüfen, wo man Truppen stationiere. Er sagte allerdings, dass dies keine Strafmassnahme sei.
Zuletzt hatten die USA nach kritischen Äusserungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CSU) den Abzug von rund 5.000 Soldaten aus Europa angekündigt und entschieden, Pläne zur Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland vorerst nicht umzusetzen.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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