RusslandRubio nach Ukraine-Gesprächen: «Es bleibt noch viel zu tun»
SDA
30.11.2025 - 22:22
US-Außenminister Marco Rubio spricht während eines Treffens mit ukrainischen Vertretern. Foto: Terry Renna/AP/dpa
Keystone
US-Aussenminister Marco Rubio sieht bei den Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine noch viel Arbeit vor den Unterhändlern. Es sei eine «sehr produktive und nützliche Sitzung» gewesen, in der aus seiner Sicher «weitere Fortschritte» erzielt worden seien, sagte er nach mehrstündigen Gesprächen mit Vertretern der Ukraine im US-Bundesstaat Florida, wie in von Journalisten über soziale Medien verbreiteten Videos zu hören ist. Gleichzeitig betonte Rubio aber auch, «es bleibt noch viel zu tun».
Keystone-SDA
30.11.2025, 22:22
SDA
Die Angelegenheit sei kompliziert. Es gebe viele Aspekte, die in Bewegung seien. Ausserdem müsse noch eine weitere Partei einbezogen werden. Rubio bekräftigte, dass das in den kommenden Tagen geschehe, wenn der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, zu Besuch in Moskau sei.
Der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow nannte das Treffen «produktiv und erfolgreich». «Wir sprachen über die Zukunft der Ukraine, über alles, was für die Ukraine und das ukrainische Volk wichtig ist», sagte er nach Angaben ukrainischer Medien. «Die USA unterstützen uns dabei sehr.» Details zu den Gesprächsinhalten nannten weder er noch Rubio.
Vor kurzem war ein amerikanischer 28-Punkte-Plan bekanntgeworden, um den Krieg in der Ukraine zu beenden – dieser war jedoch von vielen als «russische Wunschliste» kritisiert worden. Europäer und Ukrainer verhandelten den Plan später mit US-Vertretern nach, es blieben aber noch Punkte strittig.
Russland hatte die Ukraine am 24. Februar 2022 angegriffen. Seither verteidigt sich das Land mit Hilfe westlicher Unterstützer. Ungeachtet der Gespräche über einen Frieden greift Russland die Ukraine mit unverminderter Härte weiter an.
Ukraine-Friedensplan: US-Regierung soll Änderungen prüfen
Nach dem Treffen in London: Eine überarbeitete Version des US-Friedensplans für ein Ende des Ukraine-Kriegs soll nach Angaben der Staatsführung in Kiew am Dienstag an Washington übermittelt werden. Diese soll deutlich veränderte Züge tragen. Der von der US-Regierung ausgearbeitete Friedensplan sei inzwischen von 28 auf 20 Punkte gekürzt worden, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Er sagt dazu: «Die offen Ukraine-feindlichen Positionen wurden herausgenommen.»
10.12.2025
Neue Breitseite: Trump wirft europäischen Spitzenpolitiker Schwäche vor
Washington, 09.12.2025:
Trump legt bei Europa-Kritik erneut nach: Der US-Präsident wirft europäischen Spitzenpolitikern vor «schwach» zu sein, und «politisch korrekt» handeln zu wollen. Er stellt bei einem Interview des Nachrichtenportals «Politico» in Aussicht, künftig europäische Politiker unterstützen zu wollen, die er für geeigneter hält.
Der Republikaner kritisiert erneut vor allem die Einwanderungspolitik europäischer Länder, durch die viele dieser Länder künftig «keine lebensfähigen Staaten» mehr sein würden. Die meisten europäischen Nationen würde zunehmend «verfallen» – als einzige Positivbeispiele führte er Ungarn und Polen an.
10.12.2025
Er hat nichts dazu gelernt: Pelikan muss geschluckte Taube ausspucken
Dieser Pelikan ist ein Wiederholungstäter: Nicht zum ersten Mal schnappt er nach einer Taube. Im Video siehst du, wie der Zoowärter ihn zwingt, den Vogel wieder auszuspucken.
13.09.2024
Ukraine-Friedensplan: US-Regierung soll Änderungen prüfen
Neue Breitseite: Trump wirft europäischen Spitzenpolitiker Schwäche vor
Er hat nichts dazu gelernt: Pelikan muss geschluckte Taube ausspucken