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Deutschland

Rubio: «Vorsichtiger Optimismus» für Ukraine-Frieden

Marco Rubio, Außenminister der USA, nimmt an der Auftaktsitzung des G7-Außenministertreffen teil. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Marco Rubio, Außenminister der USA, nimmt an der Auftaktsitzung des G7-Außenministertreffen teil. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Keystone

US-Aussenminister Marco Rubio hat sich nach der Einigung mit westlichen Aussenministern auf eine gemeinsame Haltung zur Ukraine hoffnungsvoll für eine Deeskalation gezeigt. Es gebe Grund für «vorsichtigen Optimismus», einen baldigen Frieden erreichen zu können, sagte Rubio im kanadischen Charlevoix nach dem Ende des Aussenministertreffens der wirtschaftsstarken Demokratien der G7-Runde.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

14.03.2025, 18:10

Die Minister hatten sich zuvor bei zentralen Themen wie der stark umstrittenen Ukraine-Politik geschlossen gezeigt – trotz der von US-Präsident Donald Trump ausgelösten diplomatischen Turbulenzen. In der Abschlusserklärung hatte sich auch die USA zur territorialen Integrität der Ukraine bekannt und Russland aufgefordert, den ukrainisch-amerikanischen Vorschlag für eine Waffenruhe anzunehmen. Für einen dauerhaften Frieden müsse es allerdings auch Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben – eine wichtige Forderung Kiews, die Trump bisher abgelehnt hatte.

US-Regierung berät über Putins Position am Wochenende

«Ich denke, wir haben ein sehr starkes Statement der G7», sagte Rubio weiter. Zudem bewertete er auch ein Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin zu einer möglichen Waffenruhe als «sehr positiv und produktiv». Am Wochenende werde man die russische Position genauer prüfen, am Ende werde Trump über das weitere Vorgehen entscheiden. Putin hatte eine mögliche Zustimmung an viele Vorbedingungen geknüpft, die letztlich auf die bekannten Maximalforderungen an die Ukraine hinauslaufen. Angesichts der überraschend warmherzigen Atmosphäre des Treffens im bitterkalten Osten Kanadas würdigte Rubio sogar die kanadische Aussenministerin Mélanie Joly, obwohl US-Präsident Trump das Verhältnis beider Nachbarländer mit Zoll- und Annexionsdrohungen in eine schwere Krise gestürzt hatte. «Sie ist in den letzten Wochen eine Freundin geworden», so Rubio.

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