RegierungRumänien und Bulgarien treten ab dem 1. Januar dem Schengenraum bei
razw, sda
12.12.2024 - 10:12
Rumänien und Bulgarien sind seit dem Frühling Mitglied von "Air Schengen". (Archivbild)
Keystone
Rumänien und Bulgarien treten ab dem 1. Januar 2025 dem Schengenraum vollständig bei. Somit werden die Kontrollen an den Landgrenzen zu den weiteren Schengenstaaten aufgehoben.
Keystone-SDA, razw, sda
12.12.2024, 10:12
SDA
Das beschlossen die Mitgliedstaaten der EU am Donnerstag am Rat für Inneres und Justiz in Brüssel, wie die ungarische Ratspräsidentschaft auf X schrieb. Es sei ein grosser Sieg für Bulgarien, Rumänien und ganz Europa.
Rumänien sei bestens bereit, um den Schengenraum zu stärken, sagte der rumänische Innenminister, Marian-Catalin Predoiu, vor dem Treffen. Die rumänische Bevölkerung verdiene es.
Bundesrat Jans am Treffen in Brüssel
Rumänien und Bulgarien sind bereits seit Ende März Mitglieder von «Air Schengen», das heisst, es gelten keine Kontrollen an Luft- oder Seegrenzen. Nun werden die Kontrollen an den Landgrenzen zwischen Rumänien und Bulgarien, Rumänien und Ungarn sowie Bulgarien und Griechenland aufgehoben.
Das Abkommen ermöglicht den rund 420 Millionen Menschen der 25 EU-Staaten, die Teil von Schengen sind, sowie der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein, ohne Grenzkontrollen frei zwischen den Mitgliedstaaten zu reisen. Als Mitglied von Schengen kann sich die Schweiz am Rat der EU einbringen, kann aber nicht abstimmen. Vertreten wird die Eidgenossenschaft durch Bundesrat Beat Jans.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt