RusslandRussische Behörde droht Whatsapp mit kompletter Sperre
SDA
28.11.2025 - 19:11
ARCHIV - Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man das Icon der App Whatsapp. Foto: Fabian Sommer/dpa
Keystone
Nach vorangegangenen Einschränkungen hat die russische Telekommunikationsbehörde Roskomnadsor nun mit der vollständigen Sperrung von Whatsapp in Russland gedroht. Falls der Messengerdienst die Anforderungen der russischen Gesetzgebung nicht erfülle, werde er blockiert, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass eine Mitteilung von Roskomnadsor.
Keystone-SDA
28.11.2025, 19:11
SDA
Schon in der Vergangenheit argumentierte die Behörde bei Einschränkungen, dass Kriminelle Whatsapp für Erpressung, Betrug und eine Verwicklung russischer Bürger in Sabotageakte nutzten.
Ausländische Messenger sollen ersetzt werden
Anrufe über Whatsapp und Telegram sind in Russland schon länger eingeschränkt, und der verschlüsselte Dienst Signal und der Messenger Viber wurden bereits 2024 blockiert. Ausländische Messenger sollen durch die vom Staat bevorzugte App Max ersetzt werden, bei der Kritiker einen Zugriff der Behörden auf Daten befürchten.
Vor allem seit Beginn der grossangelegten Invasion in die Ukraine vor mehr als dreieinhalb Jahren verschärft Moskau zunehmend die Kontrolle und Zensur im Internet. Im Sommer entschied das Parlament, dass auch die Suche nach Informationen, die Behörden als «extremistisch» eingestuft haben, mit bis zu 5.000 Rubel bestraft wird. Als «extremistisch» gebrandmarkt sind vor allem Internetressourcen, die den Machtapparat kritisieren, wie der Anti-Korruptions-Fonds des in Haft gestorbenen Kremlgegners Alexej Nawalny.
Neuer Rückschlag für den Kreml – Putins «Wunderwaffe» scheitert bei Test – wieder einmal
Eine Rakete hebt ab – Sekunden später ein Feuerball. Die angebliche Wunderwaffe «Satan 2» kippt, brennt und stürzt ab. Ein weiterer Test, der Russlands Prestigeprojekt schwer ins Wanken bringt.
01.12.2025
Ukrainische Drohnenpiloten verteidigen das Westufer des Dnipro
Im Herbst 2023 hatte sich die russische Armee vom Westufer des Dnipro zurückgezogen. Ukrainische Soldaten verteidigen seitdem erfolgreich diesen Frontabschnitt.
08.02.2025
Schüsse auf Nationalgardisten: Trump spricht von Terrorakt
Ausnahmezustand in Washington: Mitten in der US-Hauptstadt werden am Mittwoch zwei Mitglieder der Nationalgarde angeschossen. US-Präsident Donald Trump spricht von Terror: «Dieser abscheuliche Angriff war ein Akt des Bösen, ein Akt des Hasses und ein Akt des Terrors. Es war ein Verbrechen gegen unsere gesamte Nation. Es war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.»
27.11.2025
Neuer Rückschlag für den Kreml – Putins «Wunderwaffe» scheitert bei Test – wieder einmal
Ukrainische Drohnenpiloten verteidigen das Westufer des Dnipro
Schüsse auf Nationalgardisten: Trump spricht von Terrorakt