Heftige Kritik Russische Partei schenkt Müttern von getöteten Soldaten Fleischwölfe

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8.3.2025 - 10:28

Mütter von gefallenen Soldaten erhielten zum Weltfrauentag Geschenke.
Mütter von gefallenen Soldaten erhielten zum Weltfrauentag Geschenke.
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Zum Weltfrauentag überreichte die Partei Geeintes Russland Müttern gefallener Soldaten Fleischwölfe, was zu heftiger Kritik führte. Die Politiker verteidigen die Aktion.

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  • Mitglieder der russischen Regierungspartei Geeintes Russland überreichten in Poljarnyje Sori Müttern gefallener Soldaten neben Blumen auch Fleischwölfe zum Internationalen Frauentag.
  • Diese Geste löste heftige Kritik aus, da sie an die sogenannte «Fleischwolf-Taktik» der russischen Armee im Ukraine-Krieg erinnerte.
  • Die Partei verteidigte die Aktion und erklärte, der Fleischwolf sei auf ausdrücklichen Wunsch einer Mutter überreicht worden.

In der nordrussischen Stadt Poljarnyje Sori haben Mitglieder der Regierungspartei Geeintes Russland den Internationalen Frauentag auf ungewöhnliche Art gefeiert.

Müttern von Soldaten, die im Ukraine-Konflikt ihr Leben verloren haben, wurden neben Blumen auch Fleischwölfe überreicht. Diese Geste stiess auf erhebliche Kritik, da der russischen Armee vorgeworfen wird, ihre Soldaten in einer sogenannten Fleischwolf-Taktik zu opfern.

Die Geschenke waren Teil der Kampagne «Blumen für die Mutter der Helden», wie aus einem Beitrag des lokalen Parteizweigs in den sozialen Medien hervorgeht. Überreicht wurden sie von Anna Machunowa, der Sekretärin des örtlichen Parteibüros, und dem Bürgermeister Maksim Tschengajew, schreibt der «Blick».

Viel Kritik für die Aktion

Die Reaktionen auf die Aktion liessen nicht lange auf sich warten. In den Kommentaren wurde schnell heftige Kritik laut, woraufhin die Partei die Kommentarfunktion deaktivierte, wie die Aktivistin Violetta Grudina auf Telegram berichtete.

Kurz darauf veröffentlichte der Murmansker Regionalverband von Geeintes Russland ein Video, in dem sich eine der Mütter für den Fleischwolf bedankte und erklärte, sie habe tatsächlich einen benötigt.

Laut dem unabhängigen Medium «Meduza» erklärte Tschengajew, dass die Aktion verschiedene Haushaltsgeräte umfasste. Der Fleischwolf sei nicht Teil des Standardsets gewesen, aber die Frau habe ihn sich ausdrücklich gewünscht. Diesen Wunsch habe man nicht ablehnen können. Die Partei betonte, dass die Geste missverstanden werde und forderte die Öffentlichkeit auf, keine «unmenschlichen und provokativen Interpretationen» zu unterstützen.

Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.