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Die «Neustrashimy» feuerte rund 30 Minuten.
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Eine russische Fregatte hat südlich der englischen Hafenstadt Plymouth eine Schiessübung mit scharfer Munition durchgeführt. Ein Schiff der Royal Navy beobachtete das Manöver aus der Nähe. Auch ein französisches Militärflugzeug nahm Kontakt mit dem Kriegsschiff auf.
Eine russische Fregatte hat am Montag vor der Südküste Englands eine Schiessübung durchgeführt. Das Kriegsschiff befand sich rund 40 Seemeilen, umgerechnet etwa 74 Kilometer, südlich von Plymouth.
Das britische Patrouillenschiff HMS «Tyne» begleitete die russische Fregatte «Neustrashimy» und beobachtete ihre Aktivitäten. Laut dem britischen Verteidigungsministerium verfolgt die Royal Navy den weiteren Kurs des Schiffs genau.
Vor Beginn der Übung informierte die russische Besatzung die HMS «Tyne» über die geplanten Schüsse. Zugleich forderte sie das britische Schiff auf, sich aus Sicherheitsgründen weiter zu entfernen.
Die HMS «Tyne» kam der Aufforderung nach. Anschliessend eröffnete die russische Fregatte das Feuer. Die Übung dauerte rund 30 Minuten.
Das Manöver fand in internationalen Gewässern statt. Damit befand sich das russische Schiff ausserhalb der britischen und französischen Hoheitsgebiete.
Auch Frankreich beobachtete die russische Fregatte. Ein französisches Militärflugzeug nahm per Funk Kontakt mit dem Schiff auf und verlangte Auskunft über dessen Absichten.
Russische Marineschiffe passieren regelmässig die internationalen Gewässer im Ärmelkanal. In den vergangenen Monaten kam es dort jedoch mehrfach zu auffälligen Begegnungen.
Im Juni gab eine russische Fregatte in der Nähe einer britischen Segeljacht Warnschüsse ab. Die russische Seite sprach damals von einer gefährlichen Annäherung. Das britische Paar an Bord widersprach dieser Darstellung.