PolitikRussland beklagt Opfer nach ukrainischen Angriffen
SDA
6.1.2026 - 10:11
ARCHIV - Ukrainische Soldaten des Verteidigungsnachrichtendienstes bereiten den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Keystone
Bei ukrainischen Angriffen sind nach russischen Behördenangaben mehrere Menschen getötet worden.
Keystone-SDA
06.01.2026, 10:11
06.01.2026, 10:52
SDA
In der Region Belgorod seien bereits am Abend zwei Menschen bei verschiedenen Schlägen in Grenznähe zur Ukraine um Leben gekommen, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram.
Russische Telegram-Kanäle berichteten unter Berufung auf Augenzeugen ausserdem von Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Der Gouverneur des Gebietes Lipezk, Igor Artamonow, schrieb von einem Brand auf einem Fabrikgelände im Kreis Usman nach einem Drohnenangriff, nannte aber keine Details.
Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden 129 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim abgewehrt, die meisten davon über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Jaroslawl. Zu Folgen der Angriffe macht das Verteidigungsministerium traditionell keine Angaben.
Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit fast vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie immer wieder auch Ziele in Russland an. Die Zahl der Opfer und das Ausmass der Schäden stehen dabei in keinem Verhältnis zu den von Moskaus Streitkräften angerichteten Zerstörungen in der Ukraine.
In Twer im Nordwesten Russlands kam dem amtierenden Gouverneur Witali Koroljow zufolge nach vorläufigen Angaben bei einer Gasexplosion in einer Wohnung ein Mensch ums Leben. Zunächst hatte er mitgeteilt, dass der Brand durch herabstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden sei. In Russland kommt es immer wieder zu Explosionen von Gasleitungen in Wohnhäusern mit schweren Schäden und Opfern. Oft gelten marode Leitungen oder die mangelhafte Wartung der Infrastruktur als Ursache.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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