PolitikRussland greift Ukraine erneut mit Dutzenden Drohnen an
SDA
13.2.2025 - 13:21
ARCHIV - Der Hafen von Odessa (Archivbild). Foto: Jussi Nukari/Lehtikuva/dpa
Keystone
Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv aus der Luft angegriffen – nach Angaben aus Kiew mit 140 Drohnen.
Keystone-SDA
13.02.2025, 13:21
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Davon seien 85 abgeschossen worden und von 52 sei die Ortung verloren gegangen, erklärte das ukrainische Militär. Das ist zumeist auf elektronische Abwehrmittel zurückzuführen. In den Regionen Charkiw und Odessa gab es demnach Schäden.
Der Gebietsgouverneur der südlichen Region Odessa, Oleh Kiper, schrieb bei Telegram, dass eine Frau durch die Angriffe verletzt worden sei. Ausserdem sei die Hafeninfrastruktur und eine nicht betriebsbereite Bildungseinrichtung beschädigt worden.
Auch in mehreren Regionen Russlands Luftalarm
Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass in der Nacht 83 ukrainische Drohnen über neun russischen Gebieten abgefangen und zerstört worden seien. Betroffen waren demnach die Gebiete Brjansk, Kursk, Lipezk, Twer, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Woronesch und Rostow.
Der Gouverneur der russischen Region Lipezk, Igor Artamonow, schrieb in seinem Telegram-Kanal von einem «massiven Drohnenangriff». Eine Frau sei von herabfallenden Trümmerteilen verletzt worden, die Stromversorgung sei vorübergehend teilweise ausgefallen. In der Region Woronesch kam es dem Gouverneur Alexander Gussew zufolge zu inzwischen behobenen Schäden an einer Gasleitung und Schäden an Wohnhäusern.
Die Militärangaben beider Seiten sind im Detail nicht zu überprüfen, lassen aber Rückschlüsse auf das Ausmass der Angriffe zu. Die Ukraine verteidigt sich seit knapp drei Jahren gegen die russische Invasion.
Beide Seiten greifen sich fast jede Nacht gegenseitig mit Drohnen an. Die Folgen der ukrainischen Angriffe stehen dabei aber in keinem Verhältnis zu den von Russland verursachten Schäden und Opfern im Nachbarland.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt