Retter buddelten Mädchen aus Sandloch stürzt ein – Vater rettet seine Tochter in letzter Sekunde

Sven Ziegler

30.11.2025

Retter konnten das Mädchen schliesslich befreien.
Retter konnten das Mädchen schliesslich befreien.
Woodlands Fire Department

Beim Spielen am Ufer des Panther Creek in Texas ist ein 12-jähriges Mädchen in einem selbst gegrabenen Sandloch verschüttet worden. Nur dank der schnellen Reaktion ihres Vaters und der Rettungskräfte ging der Zwischenfall glimpflich aus. 

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DPA, Sven Ziegler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ein 12-jähriges Mädchen wurde in Texas in einem selbst gegrabenen Sandloch verschüttet und konnte nur knapp gerettet werden.
  • Der Vater befreite zunächst den Kopf des Kindes, bevor Feuerwehr und Sanitäter den restlichen Sand entfernten.
  • Experten warnen, dass tiefe Sandlöcher jederzeit einstürzen können und lebensgefährlich sind.

Ein Familienausflug in The Woodlands im US-Bundesstaat Texas ist an Thanksgiving beinahe tödlich ausgegangen. Wie «ABC News» berichtet, hatte ein 12-jähriges Mädchen am Ufer des Panther Creek ein grosses Loch in den Sand gegraben – als es plötzlich einbrach und das Kind vollständig begrub.

Gegen 17 Uhr ging der Notruf ein. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Einsatzkräfte des Sheriff’s Office rückten zur Sandbank am Westufer aus. «Das Mädchen war komplett verschüttet, nachdem das selbst gegrabene Loch eingestürzt war», erklärte die Feuerwehr von The Woodlands.

Vater befreit Kopf des Kindes

Dass das Kind überlebt hat, ist vor allem der schnellen Reaktion ihres Vaters zu verdanken. «Er konnte den Sand um ihren Kopf wegräumen, sodass sie wieder atmen konnte», teilten die Einsatzkräfte mit. Als die Feuerwehr eintraf, ragten nur noch Kopf und Gesicht aus dem Sand.

Mit Schaufeln und grosser Vorsicht befreiten die Retter das Mädchen Stück für Stück. Auf veröffentlichten Fotos ist zu sehen, wie Einsatzkräfte am Hang des Sandhügels arbeiten, um das Kind nicht weiter zu gefährden.

Nach einer Untersuchung durch Sanitäter stellte sich heraus, dass die 12-Jährige den Vorfall unverletzt überstanden hatte. Die Familie verzichtete auf einen Transport ins Spital.

Experten warnen vor tiefen Sandlöchern

Der Fall erinnert an ein tragisches Unglück in Dänemark im Jahr 2024, bei dem zwei Buben aus Deutschland beim Spielen in einem Sandloch verschüttet wurden und später im Spital starben. Fachleute warnen deshalb eindringlich vor tiefen Sandgruben: Sie können unvermittelt einstürzen, der Sand verdichtet sich und erschwert oder verhindert das Atmen.

Zudem rutscht der Sand bei Rettungsversuchen häufig nach, was eine Befreiung erschwert.