Sanija Ameti, Co-Präsidentin der Operation Libero, tritt aus der GLP aus. (Archivbild)
Keystone
Die Co-Präsidentin von Operation Libero, Sanija Ameti, ist aus der GLP ausgetreten. Die Stadtzürcher Gemeinderätin war nach Schüssen auf ein Bild von Jesus und Maria in die Kritik geraten.
Keystone-SDA, paja, sda
21.01.2025, 11:36
21.01.2025, 11:51
SDA
Die Partei sei über den Austritt am Dienstagvormittag informiert worden, sage Nora Ernst, Co-Präsidentin der GLP des Kantons Zürich, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Die Zürcher Kantonalpartei hatte ein Ausschlussverfahren eröffnet, das Jürg Grossen, Chef der GLP Schweiz, nach Bekanntwerden der Affäre gefordert hatte. Dieses sei derzeit noch geführt worden, ohne dass ein abschliessender Entscheid vorliege, sagte Ernst am Dienstag. Das Verfahren sei nun mit dem angekündigten Austritt ohne Abschluss obsolet geworden.
Politische Zukunft bleibt offen
Der Schritt sei nach reiflicher Überlegung gefallen, teilte Ameti in einer Mail an die Medien mit. Sie könne bei der GLP nicht mehr ihre liberalen und demokratischen Werte einbringen und die Schweizer Politik mitgestalten. Dies sei für sie der Grund gewesen, in die Politik zu gehen.
Dennoch sei ihre Zeit bei der GLP von wertvollen Erfahrungen und einer konstruktiven Zusammenarbeit geprägt gewesen. Ob sie weiterhin in der Politik bleiben will, schreibt Ameti nicht. Nach dem Vorfall mit dem Marienbild im September hatte GLP-Präsident Jürg Grossen Ametis Austritt gefordert.
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