Saudi-ArabienSaudi-Minister: Abkommen mit USA stärkt Sicherheit in Region
SDA
19.11.2025 - 11:13
US-Präsident Donald Trump (M), First Lady Melania Trump (r) und Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman (l) kommen durch den Blue Room zu einem Abendessen im East Room des Weißen Hauses. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
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Die USA setzen im Nahen Osten verstärkt auf Saudi-Arabien als Partner im Hinblick auf Verteidigung und Sicherheit.
Keystone-SDA
19.11.2025, 11:13
SDA
Ein beim Besuch des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Washington unterzeichnetes «strategisches Verteidigungsabkommen» werde «die Sicherheit in der Region stärken und Frieden und Stabilität auf der Welt voranbringen», schrieb der saudische Verteidigungsminister Khalid bin Salman auf X.
Wie US-Präsident Donald Trump bei einer Rede bei einem Bankett zu Ehren des saudischen de-facto-Herrschers sagte, erhält die Golfmonarchie zudem den Status als «bedeutender Alliierter ausserhalb der Nato».
Saudi-Arabien soll F-35-Kampfjets und 300 Panzer erhalten
Zu den Details der Vereinbarung blieben die Angaben aber zunächst vage. Auch die Frage, ob der US-Präsident, wie von Riad erhofft, eine Beistandszusage per Dekret erlassen wird, blieb zunächst offen. Katar hatte kürzlich eine entsprechende Garantie erhalten, nachdem Israel einen Luftschlag gegen hochrangige Hamas-Mitglieder in dem Golfstaat durchgeführt hatte.
In einer Mitteilung der Regierung in Washington hiess es, das Abkommen sei ein Gewinn für die America-First-Agenda, weil es Geschäfte für US-Rüstungsfirmen in Saudi-Arabien erleichtere und die US-Verteidigungsausgaben senke, indem es Zugang zu saudischen Geldern eröffne. Ziel sei es, den Partner besser in die Lage zu versetzen, Bedrohungen selbst abzuwehren.
Für US-Präsident Donald Trump scheint das Abkommen vor allem ein lukratives Geschäft zu sein. Unter anderem hatte Trump den Saudis den Verkauf der hochmodernen F-35-Tarnkappenjets zugesagt. Die Flugzeuge wurden bisher in der Region nur an den engen US-Verbündeten Israel abgegeben. Zudem einigten sich beide Seiten auf den Verkauf von 300 US-Panzern an die Golfmonarchie.
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