ARCHIV - Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson nach einer Zeremonie anlässlich der Integration des schwedischen mechanisierten Infanteriebataillons in die multinationale NATO-Brigade. Die Regierung will jetzt Milliarden in das Militär investieren. Foto: Roman Koksarov/AP/dpa/Archiv
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Das neue Nato-Mitglied Schweden will seine Verteidigungsausgaben in den kommenden zehn Jahren drastisch erhöhen.
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26.03.2025, 13:53
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Bis zum Jahr 2035 werde man ungefähr 300 Milliarden Kronen zusätzlich in die Verteidigung stecken, kündigte Ministerpräsident Ulf Kristersson auf einer Pressekonferenz in Stockholm an. Das habe die Regierung gemeinsam mit ihrer Unterstützerpartei im Parlament, den rechtspopulistischen Schwedendemokraten, vereinbart. Umgerechnet entspricht diese Summe etwa 26,3 Milliarden Franken.
Es handle sich um den Plan für die grösste militärische Aufrüstung seit den Tagen des Kalten Krieges, sagte Kristersson. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine befinde man sich in einer völlig neuen sicherheitspolitischen Lage; zudem gebe es viel Unsicherheit über die transatlantischen Beziehungen, sagte er mit Blick auf die Politik von US-Präsident Donald Trump. Diese Unsicherheiten würden noch lange bestehen bleiben.
Die kreditfinanzierten Investitionen seien notwendig, um bis 2030 rund 3,5 Prozent des schwedischen Bruttoinlandsproduktes für die Verteidigung aufzuwenden, sagte der Regierungschef. Derzeit liegt das skandinavische EU-Land demnach bei rund 2,4 Prozent.
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