«Wahrscheinlich Russland» Schwedens Marine fängt Drohne ab, die Flugzeugträger in der Ostsee ausspäht

dpa

27.2.2026 - 14:11

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Das schwedische Militär hat eine mutmasslich russische Drohne in der Ostsee abgefangen, als ein französischer Flugzeugträger im Hafen von Malmö angedockt war, so die Behörden.

DPA

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  • Stockholms Marine hat am 25. Februar in der Meerenge zwischen Dänemark und Schweden eine Drohne unschädlich gemacht.
  • Das Ziel der Drohne war offenbar der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle, der wegen eines NATO-Manövers in Malmö lag.
  • Schwedens Verteidigungsminister Pål Jonson sagt, dass «wahrscheinlich Russland» hinter der Spionage stecke und in Zusammenhang mit einem russischen Kriegsschiff stehe.

Das schwedische Militär hat über dem Öresund eine mutmasslich russische Drohne unschädlich gemacht. Laut dem Militär wurde die Drohne von einem Schiff der schwedischen Marine entdeckt, das sich auf einer Patrouillenfahrt durch die Meerenge zwischen Dänemark und Schweden befand, die die Ostsee mit dem Kattegat verbindet.

Zu dem Zeitpunkt habe der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle im Zusammenhang mit turnusmässigen Nato-Übungen in Malmö vor Anker gelegen. Es seien Gegenmassnahmen ergriffen worden, um die Drohne unschädlich zu machen. Danach sei der Kontakt zu dem Flugobjekt abgebrochen, hiess es.

🇸🇪🇫🇷 Video: Swedish Armed Forces welcoming French aircraft carrier Charles de Gaulle to Malmö. #NATO allies #StrongerTogether Video: Försvarsmakten

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— GripenNews (@gripennews.bsky.social) 26. Februar 2026 um 16:56

Der französische Militärsprecher Guillaume Vernet sagte heute der Nachrichtenagentur AP, die Drohne sei bereits am 25. Februar entdeckt worden. Schwedische Einheiten, die in das Sicherheitssystem rund um den Flugzeugträger eingebunden sind, hätten sich darum gekümmert.

Die Drohne sei mehr als zehn Kilometer von der Charles de Gaulle entfernt gewesen. «Dieses System hat seine Robustheit bewiesen, und dieser Vorfall hatte keine Auswirkungen auf die Aktivitäten der Flugzeugträgerkampfgruppe», sagte Vernet.

«Wahrscheinlich Russland»

Schwedens Verteidigungsminister Pål Jonson sagte dem schwedischen Rundfunksender SVT gestern Abend, die mutmassliche Verletzung des schwedischen Luftraums stehe in Zusammenhang mit einem russischen Kriegsschiff, das sich in schwedischen Hoheitsgewässern befunden habe.

Pic from #Malmø #SE #Sweden #CdG #MN Souce FB 'Seko Sjofolk'

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— vesselspotter.bsky.social (@vesselspotter.bsky.social) 25. Februar 2026 um 14:33

Auf die Frage, zu welchem Land die Drohne seiner Ansicht nach gehöre, antwortete er: «Wahrscheinlich Russland.» Das russische Schiff sei anschliessend in die Ostsee eingefahren. Die schwedischen Behörden stünden zu dem Vorfall in engem Austausch mit den dänischen Behörden, sagte Jonson. Laut dem schwedischen Militär wurden keine weiteren Drohnen beobachtet.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte heute, er wisse nichts von dem Vorfall. Einen Zusammenhang zwischen der Drohne und dem russischen Schiff herzustellen, nur weil sich dieses in der Nähe befunden habe, sei «ziemlich absurd».


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