Frauen und Ausländer sind in Schweizer KMU-Verwaltungsräten selten. (Symbolbild)
Keystone
In Verwaltungsräten von Schweizer KMU sind Frauen und ausländische Staatsbürger selten anzutreffen. Je nach Sektor gibt es allerdings grosse Unterschiede.
Keystone-SDA, bol
09.12.2024, 10:16
SDA
Zu diesem Schluss kommt eine an der Universität Zürich erstellte Masterarbeit, die am Montag veröffentlicht wurde. Autor Angelo Antonio Di Feo hat dafür die Verwaltungsräte von 28'000 Schweizer KMU analysiert.
Gemäss der Untersuchung bestehen die Gremien im Schnitt zu 20 Prozent aus Frauen, wobei die Zahl je nach Branche stark variiert. Im IT-Sektor liegt die Frauenquote bei weniger als 10 Prozent, bei sozialen Dienstleistungsunternehmen hingegen bei 29 Prozent.
Rund 10 Prozent der VR-Mitglieder haben keine Schweizer Staatsbürgerschaft. Bei Grenzregionen ist der Anteil ausländischer Verwaltungsräte hingegen höher.
Kleine Aufsichtsgremien
Die Gremien sind in der Regel sehr klein: Bei fast 90 Prozent der KMU besteht der Verwaltungsrat aus maximal vier Mitgliedern. Bei 57 Prozent der Firmen übernimmt der CEO auch die Rolle des Verwaltungsratspräsidenten.
Weiter stellt die Untersuchung eine hohe Stabilität in den Aufsichtsgremien fest. Im Schnitt bleibt ein KMU-Verwaltungsrat 8,3 Jahre im Amt.
Verwaltungsräte von Schweizer KMU seien deutlich homogener und kleiner als die von börsenkotierten Unternehmen, hiess es in der Mitteilung. So haben die Konzerne im Swiss Market Index (SMI) im Verwaltungsrat aktuell eine Frauenquote von durchschnittlich 35 Prozent. Allerdings verlangt der Bundesrat von grossen Unternehmen künftig auch einen Mindest-Frauenanteil im Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan