ParteiSchweizweit Demonstrations-Ankündigungen zum Weltfrauentag
SDA
8.3.2025 - 04:30
Die letztjährige Demonstration zum Weltfrauentag in Zürich. (Archivbild)
Keystone
Anlässlich des Weltfrauentages sind für diesen Samstag in mehreren Schweizer Städten Kundgebungen geplant. Während in Genf und Lausanne die Umzugsrouten feststehen, rufen in Zürich und Basel Unbekannte zu unbewilligten Demonstrationen auf.
Keystone-SDA
08.03.2025, 04:30
SDA
In Lausanne organisiert das Kollektiv «Feministischer Streik Waadt» einen Demonstrationsumzug mit Start beim Montbenon-Park , wie die Stadtverwaltung auf ihrer Webseite schreibt. In Genf ruft das feministische Kollektiv zu einer Kundgebung mit Start beim Pont du Mont-Blanc auf. Auch mehrere Gewerkschaften mobilisieren für diese Demonstrationen.
In Zürich werben Flyer und einschlägige Webseiten unter dem Motto «8. März Unite – Kämpfe verbinden weltweit» für eine unbewilligte Kundgebung auf dem Paradeplatz.
Auch für die Demonstration auf dem Barfüsserplatz in Basel ist kein Bewilligungsgesuch eingegangen, wie die Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte. Bewilligt ist hingegen gemäss Allmendbelegungsplan ein ganz anderer Anlass auf demselben Platz. Kurz vor der angekündigten Demonstration soll ein vorfasnächtliches Guggenmusik-Defilee dort starten.
Gegen Bagatellisierung sexualisierter Gewalt
Ausser Kundgebungen ist auch eine Kampagne gegen Bagatellisierung von sexualisierter Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz angekündigt.
Die Gewerkschaft Syna fordert schweizweit Taten in diesem Bereich, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Sie fordert unter anderem die systematische Einrichtungen von Beratungsstellen, Schulungen für Unternehmen, Sanktionen gegen Täter und eine Stärkung der rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz der Opfer.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt