Ukraine-Überblick Russland nimmt Kiew ins Visier +++ Rund 105'000 Ukrainer in Ungarn eingetroffen

Agenturen/red

1.3.2022

Ukrainische Journalistin stellt Johnson zur Rede

Ukrainische Journalistin stellt Johnson zur Rede

STORY: Der britische Premier auf Besuch in Warschau. Eine ukrainische Journalistin nutzte am Dienstag die Gelegenheit, Boris Johnson mit einem emotionalen Statement zur Rede zu stellen. «Sie sprechen über weitere Sanktionen, Premierminister, aber Roman Abramovich wird nicht sanktioniert, er ist in London, seine Kinder werden nicht bombardiert. Putins Kinder sind in den Niederlanden, in Deutschland, leben in Villen. Werden all diese Häuser nicht beschlagnahmt? Das kann ich nicht erkennen. Ich sehe aber, dass Mitglieder meiner Familie, meine Kollegen, dass sie weinen. Wir wissen nicht, wohin.» Johnson entgegnete, ihm sei bewusst, dass die britische Regierung nicht genug tun könne, um so zu helfen, wie die Journalistin es wolle. Und in diesem Punkt müsse er nun mal ehrlich sein.

01.03.2022

Laut Vitali Klitschko steht die russische Armee kurz vor Kiew, wo der TV-Turm bei einem Angriff getroffen wurde: Das Fernsehen ist offline. Wolodymyr Selenskyj hat per Video zum Europarat gesprochen. Die Entwicklungen im Ticker.  

Agenturen/red

1.3.2022

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Bürgermeister Kiews Witaly Klitschko bereitet die Bevölkerung auf den Angriff der russischen Armee vor.
  • Wolodymyr Selenskyj hat per Videoschaltung zum Europarat gesprochen. Ratspräsident Michel hat ihm die ernsthafte Prüfung des Beitrittsgesuchs der Ukraine versprochen.
  • Ein russischer Militärkonvoi, der sich auf Kiew zubewegt, soll rund 64 Kilometer lang sein – noch länger als bisher angenommen.
  • Angesichts von Berichten über zahlreiche zivile Opfer wirft Kiew Moskau Kriegsverbrechen vor.
  • Die Schweiz unterstützt die Ukraine mit 25 Tonnen humanitären Hilfsgütern.
  • Die Entwicklungen vom Montag kannst du hier nachlesen.