RusslandSelenskyj fordert Partner zur Stärkung der Flugabwehr auf
SDA
23.11.2025 - 12:03
ARCHIV - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht im Oktober 2025 mit dem britischen Premierminister Starmer in der Downing Street 10 während eines bilateralen Treffens. Foto: Kirsty Wigglesworth/Pool AP/dpa
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Verbündeten seines Landes vor Beginn der Genfer Gespräche über den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump zur Stärkung der Flugabwehr aufgerufen.
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23.11.2025, 12:03
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Zwar gebe es heute in der Schweiz Verhandlungen von Vertretern der USA, Deutschlands, Frankreichs und Grossbritanniens. «Aber parallel zum diplomatischen Weg müssen wir alles tun, um unseren Schutz vor solchen hinterhältigen russischen Angriffen zu verstärken», sagte er. «Es ist sehr wichtig, die Umsetzung aller unserer Vereinbarungen mit Partnern über Flugabwehrsysteme und Raketen zu beschleunigen.»
Am Vormittag sollen in Genf die Gespräche über den 28-Punkte-Plan von Trump zur Beendigung des Krieges in der Ukraine beginnen. Vor allem der Ukraine ringt der Plan zahlreiche Zugeständnisse ab. Selenskyj hatte vorab gesagt, dass die Ukraine einen der schwersten Momente ihrer Geschichte erlebe.
Mehr als 2.000 Angriffe mit Drohnen, Bomben und Raketen
Allein in der vergangenen Woche habe Russland mehr als 1.050 Drohnen, rund 1.000 Gleitbomben sowie mehr als 60 Raketen und Marschflugkörper gegen die Ukraine einsetzt, teilte Selenskyj mit.
Der Präsident erinnerte in einem zu den Schlägen veröffentlichten Video auch daran, dass am Mittwoch bei einem russischen Raketenangriff in der Stadt Ternopil im Westen der Ukraine in einem teils zerstörten Wohnhaus 33 Menschen getötet wurden. Unter den Toten waren auch sechs Kinder, es gab laut Behörden rund 100 Verletzte. Die Bergungsarbeiten seien am Samstagabend abgeschlossen worden. Es würden sechs Menschen vermisst, hiess es.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.
Ukraine-Friedensplan: US-Regierung soll Änderungen prüfen
Nach dem Treffen in London: Eine überarbeitete Version des US-Friedensplans für ein Ende des Ukraine-Kriegs soll nach Angaben der Staatsführung in Kiew am Dienstag an Washington übermittelt werden. Diese soll deutlich veränderte Züge tragen. Der von der US-Regierung ausgearbeitete Friedensplan sei inzwischen von 28 auf 20 Punkte gekürzt worden, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Er sagt dazu: «Die offen Ukraine-feindlichen Positionen wurden herausgenommen.»
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