HANDOUT - Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman (r) mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Foto: Uncredited/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa
Keystone
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu Gesprächen über eine mögliche Friedenslösung in seinem Land in Saudi-Arabien eingetroffen.
Keystone-SDA
10.03.2025, 16:47
SDA
Er landete in der Küstenstadt Dschidda am Roten Meer, wie der ukrainische staatliche Auslandssender Freedom bei Telegram bestätigte. Während des eintägigen Besuchs ist ein Treffen mit dem Kronprinzen und faktischen Herrscher des Landes, Mohammed bin Salman, geplant.
Für Gespräche mit einer US-Delegation unter Führung von Aussenminister Marco Rubio wird eine Gruppe ukrainischer Unterhändler um Selenskyjs Kanzleichef Andrij Jermak, Aussenminister Andrij Sybiha und Verteidigungsminister Rustem Umjerow länger in dem Golfstaat bleiben.
An den für Dienstag geplanten Gesprächen zwischen Vertretern der USA und der Ukraine nimmt Selenskyj nicht teil. Der Präsident sagte am Vorabend, dass Kiew auf Ergebnisse hoffe, die den Frieden näher brächten und zur Fortsetzung der US-Unterstützung führten.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Die USA haben kürzlich ihre Unterstützung für die Ukraine pausiert und die Weitergabe von Geheimdienstinformationen eingeschränkt. Washington will Kiew so schneller zu einer Friedenslösung drängen. Im Gegensatz dazu verzichtete die US-Administration auf weiteren Druck gegen Moskau.
Saudi-Arabien ist auch im Gespräch für ein mögliches Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin. Einen Zeitplan dafür gibt es bislang nicht. Beide hatten im Februar die Wiederaufnahme ihrer Beziehungen vereinbart. Kurz darauf trafen sich die Aussenminister beider Länder in Saudi-Arabien, um über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges zu sprechen.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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