UkraineSelenskyj kündigt weitere Angriffe in Russland an
SDA
27.5.2026 - 22:12
HANDOUT – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj während einer Videoansprache an die Nation. Foto: -/Press Service Of The President Of Ukraine/AP/dpa/Archivbild – ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach Gesprächen mit seiner Militärführung neue Gegenschläge im russischen Hinterland angekündigt. Das sei nötig, um Moskau klarzumachen, dass es für den Angriffskrieg gegen die Ukraine mit eigenen Verlusten bezahlen müsse, sagte Selenskyj in seiner in Kiew veröffentlichten abendlichen Videobotschaft.
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27.05.2026, 22:12
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Insbesondere sind demnach weiter Anlagen der russischen Ölindustrie im Visier. So will Kiew die Einnahmen Moskaus aus dem für die Finanzierung der Kriegswirtschaft wichtigen Energieexport reduzieren.
Selenskyj veröffentlicht zum Ärger der Russen seit Wochen stolz in den sozialen Netzwerken Videos und Fotos von Treffern in Russland. Bei den Angriffen werden auch immer wieder Zivilisten getötet und verletzt – sowie nicht militärische Objekte zerstört oder beschädigt. Russland kündigte deshalb wiederum Vergeltungsschläge gegen die zentralen Stellen der Entscheidungen in Kiew an. Gemeint sind militärische Führungskommandos.
Drohung gegen Moskau und Hilferuf an Washington
Nach massiven russischen Luftschlägen gegen Kiew am Sonntag und der Androhung neuer Racheakte durch Moskau schrieb Selenskyj einen Brief mit einem Hilferuf an US-Präsident Donald Trump und den Kongress in Washington. Darin beklagt er unter anderem, dass es ein Defizit gebe bei den ukrainischen Luftstreitkräften, sich gegen die russischen Angriffe zu wehren.
Selenskyj verlangt fast täglich eine Stärkung der Flugabwehr seines Landes durch mehr Raketen aus US-Produktion. Er berichtete, dass dies auch Thema eines Gesprächs mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewesen sei.
«Je schneller wir in der Lage sind, grösseren Schutz gegen ballistische Bedrohungen zu gewähren, desto schneller wird die Diplomatie funktionieren», meinte Selenskyj. Es gab indes in Moskau keine Hinweise darauf, dass sich Russland von Selenskyj verhandlungsreif schiessen lässt mit den reichweitenstarken ukrainischen Drohnen. Vielmehr wirft Russland Selenskyj immer wieder vor, in dem Krieg auf Eskalationskurs zu sein – samt dem Versuch, die von Moskau kontrollierten Gebiete zurückzuerobern.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Selenskyj betonte, dass die Ukraine gemeinsam mit den USA einen gerechten Frieden und eine garantierte Sicherheit erreichen könne.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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