UkraineSelenskyj lobt konstruktive Verhandlungen in Abu Dhabi
SDA
24.1.2026 - 21:03
HANDOUT - Dieses vom Pressedienst des ukrainischen Präsidenten zur Verfügung gestellte Foto zeigt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj während einer Videoansprache an die Nation. Selenskyj will die Verhandlungen schon in der kommenden Woche fortsetzen. Foto: -/Press Service Of The President Of Ukraine/AP/dpa (Archivbild) - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die trilateralen Verhandlungen zwischen Washington, Moskau und Kiew über ein Ende des russischen Kriegs in seinem Land als konstruktiv gelobt. Es seien viele Themen besprochen worden bei dem ersten Treffen der beiden Kriegsgegner seit längerer Zeit, schrieb er in sozialen Netzwerken. Er erwarte nun den genauen Bericht der ukrainischen Delegation nach ihrer Rückkehr.
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24.01.2026, 21:03
SDA
Das weitere Vorgehen werde auf Ebene der Staats- und Regierungschefs entschieden. Die an den Verhandlungen beteiligten «Militärs haben eine Liste von Themen für ein mögliches neues Treffen erstellt.» Dieses könne bei entsprechendem Willen schon in der kommenden Woche stattfinden – Kiew sei dazu bereit, betonte er.
In Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, haben sich mit den USA als Vermittler am Tisch erstmals seit Monaten wieder russische und ukrainische Unterhändler auf offizieller Ebene getroffen. Ergebnisse wurden nach den zweitägigen Gesprächen nicht verkündet. Allerdings zeigten sich beide Konfliktparteien mit dem Fortgang der Gespräche zufrieden.
Der im Februar 2022 von Kremlchef Wladimir Putin begonnene Krieg pausiert derweil nicht. Auch in der Nacht zum Samstag gab es wieder schwere russische Angriffe auf die Ukraine, bei der mindestens ein Mensch getötet und Dutzende Zivilisten verletzt wurden. Das russische Aussenministerium seinerseits hat Kiew vorgeworfen, mit dem Beschuss eines Krankenwagens in dem von russischem Militär besetzten Teil der ukrainischen Region Cherson den Friedensprozess zu torpedieren.
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Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
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