UkraineSelenskyj: Nächste Verhandlungsrunde in Abu Dhabi
SDA
26.2.2026 - 21:10
ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
Keystone
Die nächste Runde der US-vermittelten Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland wird Angaben aus Kiew zufolge Anfang März in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwartet. «Es ist notwendig, alles, was für echte Sicherheitsgarantien erreicht wurde, zu finalisieren und ein Treffen der Staatschefs vorzubereiten», sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. Ein solches Gipfeltreffen könne helfen, «Schlüsselfragen» zu lösen. «Wenn es um Russland geht, um ein so personalisiertes Regime, dann noch mehr als in anderen Ländern», hob Selenskyj hervor.
Keystone-SDA
26.02.2026, 21:10
SDA
Zuvor hatten in der Schweiz Gespräche zwischen einer ukrainischen und einer US-amerikanischen Delegation zur Vorbereitung eines neuen dreiseitigen Treffens mit Russland stattgefunden. Selenskyj habe dabei mehrfach mit den ukrainischen Unterhändlern Rustem Umjerow und David Arachamija, sowie den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner gesprochen.
Selenskyj: Putin nicht bereit für Frieden
Selenskyj erneuerte den Vorwurf, dass Moskau nicht bereit zu einem Friedensschluss sei. Der russische Präsident Wladimir Putin stoppe seine «Kriegsmaschine» nicht. «Im Gegenteil, er bereitet sich darauf vor, weiter zu kämpfen, und die Welt muss bereit sein, Druck auf Russland auszuüben, damit sich dies ändert», sagte der Ukrainer. Das Rezept seien Sanktionen gegen russisches Energieexporte und Banken.
Die Ukraine wehrt sich seit etwas über vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Washington drängt die beiden Kriegsparteien seit längerem zu einem schnellen Friedensschluss.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen