UkraineSelenskyj: Putin hat seine Ziele nicht erreicht
SDA
24.2.2026 - 09:41
HANDOUT - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj während einer Videoansprache an die Nation. Foto: -/Press Service Of The President Of Ukraine/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf sein Land hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf vier Jahre Krieg zurückgeblickt.
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24.02.2026, 09:41
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«Wenn wir uns an den Beginn der Invasion erinnern und auf die heutige Situation blicken, können wir mit Fug und Recht sagen: Wir haben unsere Unabhängigkeit verteidigt, wir haben unsere Staatlichkeit nicht verloren», sagte das Staatsoberhaupt in einer Videobotschaft. Die Ukraine existiere nicht nur auf der Karte. «(Kremlchef Wladimir) Putin hat seine Ziele nicht erreicht. Er hat die Ukrainer nicht gebrochen. Er hat diesen Krieg nicht gewonnen.»
Auf die laufenden Friedensgespräche bezogen, betonte er: «Fraglos wollen wir alle, dass dieser Krieg endet, doch niemand lässt zu, dass die Ukraine zu existieren aufhört.» Es werde alles dafür getan, damit die Kriegsjahre nicht umsonst waren. «All der Kampf, der Mut, die Würde, alles, was die Ukraine durchgemacht hat, darf nicht entwertet werden», sagte Selenskyj.
Ringen um Friedensabkommen
In den von den USA vermittelten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine werde «um jedes Wort, um jeden Punkt» gekämpft. «Das Abkommen darf nicht einfach nur unterzeichnet werden, sondern muss angenommen werden – angenommen von den Ukrainern», unterstrich der Staatschef. Es gehe um reale Sicherheitsgarantien für das osteuropäische Land und ein starkes Abkommen.
In bisher drei Gesprächsrunden haben ukrainische und russische Delegationen in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) und Genf (Schweiz) über ein Kriegsende verhandelt. Russland besteht dabei auf einen Abzug der ukrainischen Truppen aus den noch gehaltenen Teilen der östlichen Regionen Luhansk und Donezk. Kiew lehnt dies kategorisch ab.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
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