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Russland verliert Initiative auf dem Schlachtfeld
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Diplomatische Lösung möglich?

Russland verliert Initiative auf dem Schlachtfeld

Ein ukrainischer Soldat zeigt auf ein zerstörtes Haus an der Frontlinie. Die Brigade gab bekannt, dass sie die vom Krieg zerstörte Siedlung, die 10 Kilometer südlich der von Russland besetzten Stadt Bakhmut im umkämpften Osten des Landes liegt, zurückerobert hat. 

Ein ukrainischer Soldat zeigt auf ein zerstörtes Haus an der Frontlinie. Die Brigade gab bekannt, dass sie die vom Krieg zerstörte Siedlung, die 10 Kilometer südlich der von Russland besetzten Stadt Bakhmut im umkämpften Osten des Landes liegt, zurückerobert hat. 

Bild: sda

Seit Ende Dezember des Vorjahres hat die russische Armee immer höhere Verluste an Soldaten, erklärt der ukrainische Präsident Selenskyj. Eine diplomatische Lösung wird damit seiner Meinung nach möglich.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

31.05.2026, 20:52

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Verluste an Soldaten auf russischer Seite im Krieg gegen die Ukraine werden immer grösser.
  • Dadurch kann Moskau nicht mehr Territorium besetzen als die Ukraine zurückerobert.
  • Der ukrainische Präsidenten Selenskyj sieht die Möglichkeit einer diplomatischen Lösung des Konflikts.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Russland verliert im Krieg gegen die Ukraine die Initiative auf dem Schlachtfeld und eröffnet damit nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Weg zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts. Seit Ende Dezember des Vorjahres gerate die russische Armee immer mehr in die Rückhand bei hohen Verlusten an Soldaten, erklärte Selenskyj in einem Interview des Senders CBS News. Russland könne nicht mehr Territorium besetzen als die Ukraine zurückerobere.

Teaser image

Ukraine

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«Daher denke ich, dass wir einen diplomatischen Weg finden müssen – hinsetzen und verhandeln – bis Anbruch des nächsten Winters», sagte Selenskyj. Allerdings sei dazu innerer Druck auf Kremlchef Wladimir Putin ebenso nötig wie mehr Sanktionsdruck durch die USA und Europa. Auch Europa müsse mit am Verhandlungstisch sitzen, möglicherweise in einem Dreierformat von Grossbritannien, Frankreich und Deutschland.

Bisherige Verhandlungs- oder Vermittlungsversuche sind an den Maximalforderungen Moskaus gescheitert. Zu diesen gehört unter anderem, dass Kiew seine Armee aus den bislang nicht von Russland eroberten Gebieten im Donbass, den die Regionen Donezk und Luhansk bilden, abzieht.

Kritik an Lockerungen

Selenskyj kritisierte die Lockerung von Sanktionen gegen Russland angesichts der Erdölkrise, hervorgerufen durch den Krieg der USA gegen den Iran. «Sanktionen aufheben bedeutet, russischen Soldaten zu helfen, indem man der russischen Industrie hilft», sagte er. Durch die Lockerung der Sanktionen gegen Moskau habe es keine Überraschungen wie niedrigere globale Preise für Öl, Benzin oder Diesel gegeben.

Vielmehr sei diese Lockerung seiner Meinung nach ein Weg, um den Dialog mit Russland aufzubauen. «Aber dies ist nicht die richtige Herangehensweise, denn sie (die Russen) verstehen keine Worte oder Empathie und sehen es als Zeichen der Schwäche.»

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