HANDOUT - Wolodymyr Selenskyj (l), Präsident der Ukraine, trifft den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Königspalast in Dschidda, Saudi-Arabien. Foto: -/Ukrainian Presidential Press Office via AP/dpa/Archivbild - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen in Saudi-Arabien eingetroffen. «Wir schätzen die Unterstützung und stehen an der Seite all jener, die bereit sind, gemeinsam mit uns für die Sicherheit einzutreten», teilte der Staatschef bei Telegram mit. Ein veröffentlichtes Video zeigte ihn nach seiner Ankunft. Begleitet wurde er demnach unter anderem vom Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow.
Keystone-SDA
26.03.2026, 19:29
SDA
Seit dem Ausbruch des Iran-Krieges vor knapp einem Monat bietet Kiew den Staaten des Nahen und Mittleren Ostens seine Hilfe bei der Abwehr iranischer Drohnen an. Unter anderem wurde von Selenskyj mehrfach ein Tausch von ukrainischen Abfangdrohnen gegen in den arabischen Staaten vorrätige Flugabwehrraketen für Patriot-Systeme ins Spiel gebracht. Kiew produziert demnach mehr Abfangdrohnen, als es selbst benötigt, und könnte bei entsprechender Finanzierung auch die Produktion für den Export ausweiten.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Moskau setzt dabei seit langem massiv Kampfdrohnen iranischer Bauart ein. Selenskyj zufolge sind bereits mehrere Hundert ukrainische Drohnenexperten in den Golfmonarchien und Jordanien im Einsatz.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
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