PolitikSenator: 42 Schulkinder in Nigeria entführt
SDA
16.5.2026 - 21:06
ARCHIV – Kinder spielen in der LEA Primary and Secondary School Kuriga. Foto: Sunday Alamba/AP/dpa
Keystone
Im westafrikanischen Nigeria haben unbekannte Bewaffnete nach Angaben eines Politikers 42 Schulkinder entführt. Die Mädchen und Jungen seien bereits am Freitag bei einem Grossangriff auf das Dorf Mussa im Bundesstaat Borno verschleppt worden, sagte Mohammed Ali Ndume, der Senator des Wahlkreises Borno-Süd.
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16.05.2026, 21:06
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Demnach sind 28 Kinder aus einer Grundschule entführt worden und vier weitere aus einer Sekundarschule. Zudem seien zehn Kinder aus ihren Häusern gezerrt und gekidnappt worden, so Ndume. Die Entführer seien auf Motorrädern in das Dorf eingefallen.
Bisher hat sich keine Gruppe zu dem Angriff bekannt. Im Nordosten Nigerias kämpfen seit mehr als 15 Jahren dschihadistische Gruppen wie die islamistische Miliz Boko Haram und der mit der Terrorgruppe Islamischer Staat verbundene Ableger IS Westafrika (ISWAP) gegen den Staat. Auch kriminelle Banden sind in der Region tätig.
Immer wieder kommt es zu Entführungen, besonders von Minderjährigen. Der bekannteste Fall ist die Entführung von 276 Schülerinnen durch Boko Haram im April 2014 in Chibok. Dutzende der verschleppten Mädchen werden bis heute vermisst.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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