Gen Z fleissiger als gedacht – «Sie arbeiten nicht weniger, aber anders»
Eine Studie des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat das Klischee der faulen Generation Z widerlegt. Und was halten die Leute auf der Strasse von der Arbeitsmoral der 15 bis 30-Jährigen?
06.03.2025
Eine Studie des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat das Klischee der faulen Generation Z widerlegt. Und was halten die Leute auf der Strasse von der Arbeitsmoral der 15 bis 30-Jährigen?
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Das deutsche Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat in einer Studie die Arbeitsmoral der Generation Z untersucht.
- Die Anzahl der Erwerbstätigen der Gen Z ist zwischen dem 20. bis 24. Lebensjahr tatsächlich so hoch wie schon lange nicht mehr.
- Trotzdem hält sich das Klischee von der faulen Generation Z eisern, oder?
In Sachen Work-Life-Balance wird der Generation Z, also den 15 bis 30-Jährigen, gerne vorgeworfen, dass sie zwar viel fordern, aber wenig Lust auf Arbeit haben. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) ist das aber falsch. Jungen Leute sind so fleissig wie schon lange nicht mehr.
Mehr Teilzeit, weniger Fulltime-Jobs
Die Arbeitsmotivation der Generation Z hat sich stark verändert. Im Vergleich zu 2015 stieg die Erwerbsquote bei den 20 bis 24 Jährigen um 6,2 Prozent. Das ist ein überdurchschnittlicher Wert.
Allerdings waren in dieser Zielgruppe Teilzeitbeschäftigungen stärker gefragt als Fulltime-Jobs. Laut den Machern der Studie liegt das vor allem daran, dass Student*innen heutzutage häufiger als früher nebenher arbeiten, um sich ihre Ausbildung finanzieren zu können.
IAB-Forschungsbereichsleiter Enzo Weber betont: «Dass die Generation Z viel fordert, aber wenig arbeitet, ist ein verbreitetes Vorurteil. Die jungen Leute sind fleissig wie lange nicht mehr.»
blue News wollte von den Zürcher*innen wissen, wie sie die Arbeitsmoral der Gen Z erleben.