VerkehrsunfallSo viele Strassenverkehrstote wie seit 2015 nicht mehr
SDA
13.3.2025 - 10:53
2024 sind in der Schweiz 250 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Letztmals war die Zahl 2015 so hoch. (Symbolbild)
Keystone
250 Menschen haben 2024 in der Schweiz ihr Leben bei einem Verkehrsunfall verloren. Das sind so viele wie seit 2015 nicht mehr. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Schwerverletzten. Verdoppelt haben sich Unfälle mit 125er-Motorrädern von Minderjährigen.
Keystone-SDA
13.03.2025, 10:53
13.03.2025, 11:20
SDA
Die Zahlen seien im vergangenen Jahr wie bereits 2023 hoch, schrieb das Bundesamt für Strassen (Astra) am Donnerstag in einer Mitteilung. Mit 250 Strassenverkehrstoten werde der höchste Wert seit 2015 erreicht, damals starben 253 Personen.
Deutlich rückläufig im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Schwerverletzten. 2024 waren es knapp 3800 Personen, rund 300 weniger. Es ist laut Astra der tiefste Wert seit fünf Jahren.
Deutlich sind die Folgen der Senkung des Mindestalters für Motorräder der Kategorie A1 (bis 125ccm). Zwischen 2021 und 2023 hat sich die Zahl der Unfälle in der Altersgruppe der 16- und 17-Jährigen im Vergleich zur Periode 2018 bis 2020 mehr als verdoppelt.
Das Astra prüft daher in den nächsten Monaten mit betroffenen Interessengruppen Massnahmen, um diese Zahlen zu senken.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt