Viele machen diesen AufstiegDeutscher Skifahrer stürzt 200 Meter in den Tod
dpa
7.4.2026 - 13:43
Auf dem Wurmkogel ist ein Skifahrer zu Tode gestürzt.
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Im Skigebiet Sölden gibt es einen beliebten Weg von einer Liftstation zu einem Gipfel. Doch der Abstecher ist mit Risiken verbunden. Einem Deutschen werden abbrechende Schneemassen zum Verhängnis.
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07.04.2026, 13:43
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Ein 39-jähriger Skifahrer aus Dresden ist am Hinteren Wurmkogel in Sölden beim Abstieg von einem beliebten Gipfelabstecher tödlich verunglückt.
Eine abbrechende Schneewechte am Berggrat riss ihn rund 200 Meter durch felsiges Gelände; der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Solche Abstecher abseits der Piste sind in Sölden nicht verboten, aber laut Polizei immer mit schwer einschätzbaren Risiken verbunden.
Ein Skifahrer aus Dresden ist in den österreichischen Bergen bei einer kurzen Wanderung abseits der Piste in den Tod gestürzt. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatte der 39-Jährige am Vortag im Tiroler Skigebiet Sölden bei der Bergstation einer Sesselbahn seine Ski abgeschnallt und war auf den nahen Gipfel des Hinteren Wurmkogels gestiegen.
Der Mann war mit zwei Bekannten aus Österreich unterwegs. Während des kurzen Abstiegs brach eine Wechte – eine überhängende Schneeablagerung am Berggrat – ab. Der Mann stürzte rund 200 Meter durch steiles und felsiges Gelände ab.
Notarzt konnte nichts mehr für den Mann tun
Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert. Ein Notarzt wurde mit einem Hubschrauber zur Unfallstelle auf etwa 3.000 Meter Seehöhe geflogen, doch der Mediziner konnte nur noch den Tod des Skifahrers feststellen.
Viele Skifahrer klettern in Sölden dieses kurze Stück von der Bergstation zu dem Gipfel hoch, sagte die Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Solche Abstecher ins freie Gelände seien nicht verboten, aber immer auch mit gewissen Risiken verbunden, meinte sie.
Wechten bilden sich, wenn der Wind Schnee entlang eines Berggrates anhäuft. Es entsteht eine Kante aus Schnee, die über den eigentlichen Grat hinausragt und abbrechen kann. Die Gefahr sei teils schwer erkennbar, sagte die Sprecherin. Wechtenbrüche können auch Lawinen auslösen. In diesem Fall handelte es sich nach Angaben der Polizei jedoch nicht um ein Lawinenunglück.