PolitikSohn von Kolumbiens Präsidenten Petro festgenommen
SDA
29.7.2023 - 18:56
ARCHIV - Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hält eine Rede Bogota, Kolumbien. Foto: Fernando Vergara/AP/dpa
Keystone
Der Sohn von Kolumbiens Präsidenten Gustavo Petro, Nicolás Petro, ist wegen des Vorwurfs der Geldwäsche und der illegalen Bereicherung im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfes 2022 festgenommen worden. Auch die Ex-Frau des Präsidenten-Sohnes, Daysuris del Carmen Vásquez, wurde wegen des Vorwurfs der Geldwäsche festgenommen, wie die Generalstaatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes am Samstag mitteilte. Mit Aussagen, wonach Nicolás Petro illegale Spenden im Zusammenhang mit Drogenhandel erhalten habe, hatte Daysuris del Carmen Vásquez zu den Ermittlungen beigetragen.
Keystone-SDA
29.07.2023, 18:56
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«Als Person und Vater schmerzt mich so viel Selbstzerstörung und dass einer meiner Söhne ins Gefängnis muss», schrieb der ehemalige Guerillero, frühere Bürgermeister der Hauptstadt Bogotás und erste linke Staatschef Kolumbiens, Gustavo Petro, auf Twitter. Als Präsident versichere er, dass die Staatsanwaltschaft von seiner Seite alle Garantien habe, um mit dem Prozess dem Gesetz entsprechend fortzufahren.
«Die Festnahme von Nicolás Petro stellt eine politisches Flutwelle dar», schrieb die kolumbianische Zeitung «El Tiempo». Nicht nur, weil der Skandal direkt die Präsidenten-Familie betreffe. Sondern auch, weil der Sohn des Präsidenten sich in einen wichtigen politischen Akteur verwandelt habe.
Kolumbiens Präsident Petro hatte sein Amt im vergangenen August mit einer ehrgeizigen Agenda angetreten. Er sieht sich nun aber bei der Umsetzung – etwa im Hinblick auf Gespräche mit allen bewaffneten Gruppen und einen umfassenden Frieden in dem ehemaligen Bürgerkriegsland – mit grossen Herausforderungen konfrontiert.
Washington/Berlin, 14.01.2026: Die USA unter Präsident Donald Trump wollen Grönland. Vor einem Krisentreffen zwischen Vertretern Dänemarks und der USA hält der deutsche Aussenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in Washington dagegen.
O-Ton Johann Wadephul, CDU, Aussenminister
«Aber es ist klar, diese Position habe ich vertreten, und ich glaube, die sollte auch, dass Rasmussen weiter vertreten wird er auch weiterhin vertreten, dass die Zukunft Grönlands durch die Grönländer innen und Grönländer entschieden wird. Die Fragen der Souveränität des Staatsgebietes des Königreiches Dänemark wird durch Dänemark entschieden und durch niemanden anders.»
Wadephul bekräftigt seine Einschätzung, dass es keine Hinweise für eine Militäraktion der USA zur Annexion Grönlands gebe. Gleichzeitig warnt er, dass solche Überlegungen dem transatlantischen Zusammenhalt und der Verlässlichkeit schaden.
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Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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Unruhen im Iran. Und: Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich. Teheran droht mit Gegenschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte, sollten diese die Proteste unterstützen. Das autoritäre Regime reagiert damit am Sonntag auf Berichte über mögliche US-Angriffe. US-Präsident Donald Trump sichert den Menschen auf den Strassen Unterstützung zu.
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