ItalienSpanischer Öl-Konzern zu Investitionen in Venezuela bereit
SDA
10.1.2026 - 15:27
US-Präsident Donald Trump (M) spricht mit dem Vorstandsvorsitzenden von ExxonMobil, Darren Woods (l), während die Vorstandsvorsitzende von Marathon Petroleum, Maryann Mannen (2.v.r) und der Vorstandsvorsitzende von Tallgrass Energy, Matt Sheehy (r), bei einem Treffen mit Führungskräften der Ölindustrie im East Room des Weißen Hauses zusehen. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
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Spaniens grösster Öl- und Gaskonzern Repsol hat bei einem Treffen von Ölmanagern mit US-Präsident Donald Trump die Bereitschaft zu Investitionen in Venezuela erklärt. «Wir sind bereit, mehr in Venezuela zu investieren und die Produktion dort in den nächsten zwei bis drei Jahren zu verdreifachen», sagte Repsol-Chef Josu Jon Imaz im Weissen Haus in Washington.
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10.01.2026, 15:27
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Die derzeitige Tagesproduktion von Repsol in Venezuela gab der aus dem Baskenland stammende Manager mit 45.000 Barrel (je 159 Liter) an, wie in einem von der spanischen Zeitung «El País» veröffentlichten Video des Treffens zu sehen war. Repsol ist in Venezuela zusammen mit dem italienischen Konzern Eni aktiv.
Trump hatte vor allem Manager von US-Ölkonzernen sowie auch einiger ausländischer Unternehmen wie Repsol und Eni nur wenige Tage nach den Angriffen in Venezuela gedrängt, sich in dem südamerikanischen Land massiv zu engagieren. Nach dem Treffen sprach er von einer Einigung, wonach US-Ölkonzerne mit Hunderten Milliarden Dollar in Venezuela einsteigen würden. Genauer wurde er nicht. Zu Beginn des Treffens, als die Presse noch dabei war, hatte Exxon-Chef Darren Woods jedoch gesagt, die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Venezuela machten Investitionen derzeit unmöglich.
Venezuela verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel über die grössten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik raffiniert werden kann – mehrere Raffinerien an der US-Golfküste sind darauf spezialisiert. Trotz der enormen Reserven ist Venezuelas Ölindustrie marode. Der Wiederaufbau dürfte laut Experten Jahre dauern und Investitionen in Milliardenhöhe erfordern.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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