VandalismusSprayer verschmieren Bauwerke und Denkmäler in Neuenburg
SDA
5.8.2025 - 13:33
Sprayerei auf einer Aussenwand der Stiftskirche in Neuenburg.
Keystone
Unbekannte haben in der Stadt Neuenburg mehrere Gebäude und Denkmäler der Stadt Neuenburg mit Graffiti beschmiert, darunter die Stiftskirche. Auch in anderen Gemeinden wurden Sachbeschädigungen festgestellt.
Keystone-SDA
05.08.2025, 13:33
SDA
Die Polizei sei von mehreren Bürgern darüber informiert worden, dass an verschiedenen Orten zahlreiche Sachbeschädigungen begangen worden seien, teilte die Neuenburger Kantonspolizei am Dienstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. «Wir sind daran, mit Hilfe der anderen Dienste der betroffenen Gemeinden eine Bestandsaufnahme zu machen», sagte eine Sprecherin.
Es sei noch zu früh, um einen Zusammenhang zwischen den Tatorten herzustellen, sagte die Sprecherin mit Bezug auf Meldungen des Onlineportals Arcinfo und des Lokalradios RTN.
Anzeige der Stadt
Die Stadt Neuenburg werde Anzeige erstatten, gab ihre Kommunikationsabteilung Keystone-SDA auf Anfrage an. Sie erstelle derzeit eine vollständige Bestandsaufnahme aller Sprayereien an ihren Gebäuden, um eine umfassende Anzeige einreichen zu können.
In den vergangenen Tagen sind in Neuenburg Graffiti auf zahlreichen Gebäuden wie dem Ethnografischen Museum, dem Temple du Bas, dem Collège Latin und auf Gebäuden und Treppen am Hafen aufgetaucht.
Auf die Stiftskirche haben eine oder mehrere Personen kirchenfeindliche Graffiti gesprüht. Das um 1190 erbaute religiöse Gebäude wurde kürzlich restauriert.
G7-Gipfel: Zusätzlicher Druck und Sanktionen gegen Russland
Évian, 17.06.2026: Mehr Druck auf Russland – die USA und die anderen G7-Staaten wollen mehr Druck auf Russland ausüben und so ein Ende des Ukraine-Kriegs herbeiführen.
In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Ausserdem sollen mehr Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden.
Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen.
Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist.
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Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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