DeutschlandStaatsanwaltschaft prüft Schüsse auf Rettungsschiff
SDA
26.8.2025 - 19:49
dpatopbilder - HANDOUT - Ein Blick auf die von Kugeln durchlöcherten Fenster der "MV Ocean Viking", einem von der gemeinnützigen Organisation SOS Mediterranee gecharterten Such- und Rettungsschiff, das nach Angaben der Organisation von der libyschen Küstenwache beschossen wurde, etwa 40 Seemeilen nördlich der libyschen Küste. Foto: Max Cavallari/Max Cavallari/SOS MEDITERRANEE/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 07.09.2025 im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Nach mutmasslichen Schüssen der libyschen Küstenwache auf das Rettungsschiff «Ocean Viking» ermittelt die italienische Staatsanwaltschaft. «Wir müssen rekonstruieren, was passiert ist», sagte die zuständige Staatsanwältin Sabrina Gambino in Syrakus der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Demnach nahmen Ermittler erste Untersuchungen auf dem Schiff vor, Zeugen sollen befragt werden.
Keystone-SDA
26.08.2025, 19:49
SDA
Die europäische Hilfsorganisation SOS Méditerranée hatte am Montag mitgeteilt, das Schiff sei am Vortag rund 40 Seemeilen nördlich der libyschen Küste in internationalen Gewässern etwa 20 Minuten lang beschossen worden. Auf von ihr veröffentlichtem Videomaterial sind beschädigte Fenster, Rettungsboote und Patronenhülsen zu sehen. An Bord waren 87 Gerettete, verletzt wurde nach Angaben der Organisation niemand.
Streit über Darstellung
Die Seenotretter sprachen von einem gezielten Angriff und forderten eine gründliche Untersuchung. Die libysche Küstenwache dementierte die Darstellung. Wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte, gaben die Sicherheitskräfte lediglich Warnschüsse in die Luft ab.
SOS Méditerranée verlangte ein Ende der europäischen Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache. Es sei «inakzeptabel, dass die EU extrem gewalttätige Partner finanziert und mit ihnen zusammenarbeitet», teilte die Organisation auf X mit.
EU-Kommission will noch keine Konsequenzen ziehen
Die EU-Kommission in Brüssel teilte mit, Kontakt zu den zuständigen libyschen Behörden aufgenommen zu haben. Diese müssten nun dringend Klarheit darüber schaffen, was geschehen sei, sagte ein Sprecher. Zur Frage, ob in Reaktion auf den Vorfall möglicherweise die Zusammenarbeit der EU mit der Regierung in Libyen eingeschränkt werden könnte, wollte sich die Behörde zunächst nicht äussern. Über möglichen Konsequenzen werde gesprochen werden, wenn die Fakten bekannt seien, hiess es.
Jedes Jahr wagen Tausende Migranten die Überfahrt über das Mittelmeer, meist von Libyen oder Tunesien aus. Dabei kommt es immer wieder zu schweren Unglücken.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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