RegierungStarmer will Grossbritannien mit KI «an die Weltspitze» bringen
SDA
13.1.2025 - 03:14
Der britische Premierminister Keir Starmer erhofft sich durch Künstliche Intelligenz mehr Arbeitsplätze und Investitionen in Grossbritannien. (Archivbild)
Keystone
Mit einem Aktionsplan für Künstliche Intelligenz (KI) will die britische Regierung das Wirtschaftswachstum ankurbeln und den Lebensstandard verbessern. «Unser Plan wird Grossbritannien an die Weltspitze bringen», kündigte Premierminister Keir Starmer an.
Keystone-SDA
13.01.2025, 03:14
SDA
Der Plan werde der Industrie die nötige Grundlage geben, um den Wandel voranzutreiben, hiess es in einer Mitteilung vom Sonntagabend. KI werde mehr Arbeitsplätze und Investitionen im Vereinigten Königreich schaffen, so der Premier. Starmer will die Pläne am Montag in einer Rede vorstellen.
Drei grosse Technologieunternehmen – Vantage Data Centres, Nscale und Kyndryl – haben sich laut der Mitteilung zu Investitionen in Höhe von 14 Milliarden Pfund (15,6 Mrd. Franken) verpflichtet, um die KI-Infrastruktur aufzubauen. Dazu sollen etwa KI-Wachstumszonen im ganzen Land eingerichtet sowie Planung und Bau von Rechenzentren beschleunigt werden. Dadurch sollen 13'250 Arbeitsplätze in Grossbritannien entstehen.
Der Einsatz von KI soll den Angaben zufolge auch dem öffentlichen Sektor helfen, Dienstleistungen zu erbringen und die Verwaltungsarbeit zu erleichtern. Davon könnten etwa der nationale Gesundheitsdienst NHS sowie Ämter und Schulen profitieren, hiess es.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften sie.
15.01.2026
Wadephul: Über Grönland entscheiden die Bewohner
Washington/Berlin, 14.01.2026: Die USA unter Präsident Donald Trump wollen Grönland. Vor einem Krisentreffen zwischen Vertretern Dänemarks und der USA hält der deutsche Aussenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in Washington dagegen.
O-Ton Johann Wadephul, CDU, Aussenminister
«Aber es ist klar, diese Position habe ich vertreten, und ich glaube, die sollte auch, dass Rasmussen weiter vertreten wird er auch weiterhin vertreten, dass die Zukunft Grönlands durch die Grönländer innen und Grönländer entschieden wird. Die Fragen der Souveränität des Staatsgebietes des Königreiches Dänemark wird durch Dänemark entschieden und durch niemanden anders.»
Wadephul bekräftigt seine Einschätzung, dass es keine Hinweise für eine Militäraktion der USA zur Annexion Grönlands gebe. Gleichzeitig warnt er, dass solche Überlegungen dem transatlantischen Zusammenhalt und der Verlässlichkeit schaden.
15.01.2026
Trump: «Der Iran will verhandeln»
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.