WissenStudie zeigt Lücken bei HPV-Impfung von Erwachsenen
SDA
25.3.2026 - 08:56
Eine Studie der Universität Zürich hat ergeben, dass in der Schweiz nur rund jeder vierte Erwachsene gegen humane Papillomaviren (HPV) geimpft ist. (Symbolbild)
Keystone
Impflücke bei HPV: Nur eine von vier Erwachsenen ist laut einer neuen Studie gegen das sexuell übertragbare Humane Papillomavirus (HPV) geimpft.
Keystone-SDA
25.03.2026, 08:56
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Bislang habe es nur begrenzt Daten zur HPV-Impfung bei Erwachsenen gegeben, teilte die Universität Zürich (UZH) am Mittwoch mit. Eine landesweite Befragung von rund 3850 Personen schliesse nun diese Lücke.
Die Viren sind verantwortlich für die Entstehung verschiedener Krebserkrankungen. Eine HPV-Impfung ist sehr wirksam und wird in der Schweiz seit 2007 für Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis 26 Jahren empfohlen – seit 2015 auch für Jungen und junge Männer.
Laut der Studie haben gut 27 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 45 Jahren mindestens eine Impfdosis gegen HPV erhalten.
Grosse Unterschiede nach Alter und Geschlecht
Unter verschiedenen Gruppen gibt es aber grosse Unterschiede: Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede. Bei den 18- bis 26-Jährigen waren knapp 59 Prozent geimpft, bei den 27- bis 45-Jährigen lag die Quote bei nur rund 16 Prozent. Auch zwischen den Geschlechtern bestand ein grosses Gefälle: Knapp 43 Prozent der Frauen, aber nur rund 12 Prozent der Männer hatten mindestens eine Impfdosis erhalten.
Wissen, Einstellung und Empfehlung entscheidend
Entscheidend für die Impfbereitschaft sind laut der Studie das Wissen über die Impfung und ärztliche Empfehlungen.
Ein entscheidender Faktor dafür, ob eine Person geimpft sei oder nicht, sei das Wissen über die Viren und die Impfung. Die Forschenden teilten die Befragten in drei Profile ein. In der gut informierten Gruppe waren rund 41 Prozent geimpft. Bei den Skeptikern sank die Quote auf knapp 14 Prozent und in der Gruppe mit wenig Wissen auf 8 Prozent. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Impfentscheidungen stark danach unterscheiden, was Menschen wissen und wie sie das Risiko einschätzen», wird Erstautorin Kyra Zens in der Mitteilung zitiert.
Auch ärztliche Empfehlungen spielten eine zentrale Rolle. Mehr als die Hälfte der ungeimpften Personen habe angegeben, keine solche Empfehlung von einer Ärztin oder einem Arzt erhalten zu haben. Gleichzeitig zeige sich ein grosses Potenzial: In der gut informierten Gruppe würden rund 60 Prozent der ungeimpften Personen eine Impfung noch in Betracht ziehen. Selbst in der Gruppe mit wenig Wissen ist etwa jede zweite Person offen dafür, so die UZH.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
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