GriechenlandSuchaktion in der Ägäis – Tote und vermisste Migranten
SDA
25.1.2026 - 14:14
ARCHIV - Bei einem Bootsunglück in der Meerenge zwischen der Türkei und der griechischen Insel Lesbos sind mehrere Migranten ums Leben gekommen. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa
Keystone
Zwei Migranten sind beim Versuch, von der Türkei nach Griechenland zu gelangen, ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen werden noch vermisst, wie die griechische Küstenwache mitteilte. Demnach erreichten 50 Geflüchtete die Küste der griechischen Insel Ikaria. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Behörden am Samstag.
Keystone-SDA
25.01.2026, 14:14
SDA
Die genaue Ursache des Unglücks ist noch unklar. Nach Angaben der Küstenwache unter Berufung auf Aussagen der Überlebenden stiess das Boot vor Ikaria gegen Felsen, wodurch einige der Migranten ins Wasser fielen. Eines der Opfer sei ein Kind, so die Küstenwache. Zudem sei die Leiche einer Frau geborgen worden.
An der Suchaktion nach den Vermissten nehmen nach örtlichen Medienberichten ein Boot der europäischen Grenzschutzagentur Frontex sowie mehrere Boote der Küstenwache und Fischer der Insel teil.
Migration über die Ägäis
Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR erreichten im vergangenen Jahr rund 42.000 Migranten über den Seeweg die griechischen Inseln in der östlichen Ägäis sowie Kreta und damit die EU. Im östlichen Mittelmeer registrierte das UNHCR im Vorjahr 107 Todesopfer. Offiziellen Angaben der griechischen Küstenwache zufolge wird jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen.
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