PolitikSüdkorea: Nordkorea testet erneut ballistische Rakete
SDA
14.3.2026 - 09:05
HANDOUT - Die von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am 27.01.2026 zur Verfügung gestellte Aufnahme zeigt nach Angaben von KCNA den Test von ballistischen Raketen an einem nicht genannten Ort. Foto: Uncredited/KCNA/KNS/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Nordkorea hat nach südkoreanischen und japanischen Angaben erneut eine ballistische Rakete getestet. Sie sei anscheinend ausserhalb der japanischen ausschliesslichen Wirtschaftszone im Japanischen Meer niedergegangen, gab das Verteidigungsministerium in Tokio bekannt. Laut dem südkoreanischen Generalstab in Seoul feuerte Nordkorea mindestens ein Geschoss in östliche Richtung ab. Der erneute Raketentest Nordkoreas erfolgte während einer laufenden Militärübung Südkoreas mit den verbündeten USA.
Keystone-SDA
14.03.2026, 09:05
SDA
USA und Südkorea halten Militärübung ab
Nordkorea verurteilt die gemeinsamen Militärübungen Washingtons und Seouls seit langem als Generalprobe für eine Invasion. Die beiden Verbündeten erklären dagegen, dass ihr Manöver rein defensiver Natur sei. Die mächtige Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, Kim Yo Jong, hatte laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap die laufenden Militärübungen verurteilt und vor «unvorstellbar schrecklichen Konsequenzen» gewarnt.
Nordkorea ist es gemäss mehrerer Resolutionen des UN-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern. Das Land testete zuletzt am 27. Januar zwei ballistische Raketen über dem Japanischen Meer.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
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