PolitikSüdkorea will Drohnenflug nach Nordkorea untersuchen
SDA
11.1.2026 - 11:14
HANDOUT - Die von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am 10.01.2026 zur Verfügung gestellte undatierte Aufnahme zeigt nach Angaben von KCNA die Trümmer einer südkoreanischen Drohne, die am 4. Januar in den nordkoreanischen Luftraum eingedrungen ist und abgeschossen wurde. Unabhängige Journalisten hatten keinen Zugang zu dem Ereignis, das auf diesem von der nordkoreanischen Regierung verbreiteten Bild zu sehen ist. Der Inhalt dieses Bildes ist so, wie er zur Verfügung gestellt wurde und kann nicht unabhängig überprüft werden. Das Wasserzeichen in koreanischer Sprache auf dem Bild lautet wie von der Quelle angegeben: «KCNA» ist die Abkürzung für Korean Central News Agency. Foto: Uncredited/KCNA/KNS/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Südkorea hat nach der von Nordkorea reklamierten Luftraumverletzung durch eine Drohne eine Untersuchung angekündigt. Die Regierung wollte sich den jüngsten Drohnen-Vorfall zusammen mit dem Militär und der Polizei ansehen, teilte das Büro für nationale Sicherheit laut Südkoreas amtlicher Nachrichtenagentur Yonhap mit. Ergebnisse würden umgehend veröffentlicht. Die Regierung habe nicht die Absicht gehabt, den Norden zu verärgern oder zu provozieren, hiess es weiter.
Keystone-SDA
11.01.2026, 11:14
SDA
Zuvor hatte die mächtige Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, Kim Yo Jong, über die staatliche Nachrichtenagentur KCNA eine Erklärung aus Seoul für die Vorfälle gefordert. Sollte sich Südkorea in Zukunft erneut für Provokationen gegen Pjöngjang entscheiden, werde es niemals mit den schrecklichen Folgen fertig werden, die dies mit sich bringe, teilte sie darin weiter mit.
Was Nordkorea dem Süden vorwirft
Pjöngjang hatte Südkorea beschuldigt, mit einem Drohnenflug die Souveränität Nordkoreas verletzt zu haben. Eine Überwachungsdrohne soll am 4. Januar wichtige Anlagen in Nordkorea gefilmt haben. Nordkoreas Militär hatte das Flugobjekt laut KCNA innerhalb des eigenen Luftraums abgeschossen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Zudem sprach Nordkorea von einem ähnlichen Fall im September vergangenen Jahres. Südkoreas Verteidigungsminister Ahn Gyu Back bestritt eine Beteiligung der Armee in beiden Fällen.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
12.01.2026
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt
Unruhen im Iran. Und: Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich. Teheran droht mit Gegenschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte, sollten diese die Proteste unterstützen. Das autoritäre Regime reagiert damit am Sonntag auf Berichte über mögliche US-Angriffe. US-Präsident Donald Trump sichert den Menschen auf den Strassen Unterstützung zu.
11.01.2026
Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China
Ob das gefalle oder nicht: US-Präsident Donald Trump hat seinen Gebietsanspruch auf Grönland bekräftigt. «Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben», sagte der Republikaner am Freitag im Weissen Haus. Dafür würde er gerne einen Deal machen und kündigte an, dies notfalls auch «auf die harte Art und Weise» durchzusetzen, um Grönland zu verteidigen.
10.01.2026
Trump: «Der Iran will verhandeln»
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt
Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China