PolitikSüdkoreas Ex-Präsident entschuldigt sich nach Schuldspruch
SDA
20.2.2026 - 08:47
ARCHIV - Yoon Suk Yeol (l), Ex-Präsident von Südkorea, neben seiner Frau Kim Keon Hee (Archivbild). Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
Keystone
Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol hat sich einen Tag nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft bei der Öffentlichkeit entschuldigt. Es tue ihm leid, dem Volk durch sein Kriegsrechtsdekret «Frustration und Widrigkeiten» zugefügt zu haben, teilte der 65-Jährige in einer Stellungnahme über seine Anwälte mit. Gleichzeitig wiederholte er die Auffassung, sein Vorgehen habe «ausschliesslich dem Wohle der Nation gedient».
Keystone-SDA
20.02.2026, 08:47
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Zudem stellte er sich als politisches Opfer dar und bezeichnete die Anklage gegen ihn als «Wahnvorstellung». Seinen Anhängern teilte Yoon mit: «Unser Kampf ist noch nicht vorbei».
Am 3. Dezember 2024 hatte Yoon überraschend das Kriegsrecht ausgerufen und mit Hilfe von Soldaten versucht, die Nationalversammlung abzuriegeln. Am Donnerstag wurde der konservative Politiker wegen Anführung eines Aufstands schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Yoon mit dem Verhängen des Kriegsrechts die demokratische Verfassung des Landes untergraben wollte.
Unklar ist bislang, ob Yoon gegen das Urteil Berufung einlegen wird.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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