ARCHIV - Generaloberst Olexander Syrskyj, Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, bei einem Treffen mit dem neuen militärischen Führungsteam im Mariinsky-Palast in Kiew, Ukraine. Foto: Ukrainisches Präsidentialamt/Zuma Press/dpa
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Drohnen werden nach den Worten des ukrainischen Oberbefehlshabers Olexander Syrskyj immer mehr zu einem unverzichtbaren Teil der modernen Kriegsführung. «Ich beobachte auch die Dynamik bei der Steigerung der Wirksamkeit und Überlebensfähigkeit unserer unbemannten Systeme», schrieb Syrskyj auf Telegram nach einem Treffen mit den Befehlshabern der ukrainischen Drohnen-Einheiten.
Keystone-SDA
05.01.2025, 16:53
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Allein im Dezember des Vorjahres hätten die Soldaten der Drohnen-Einheiten 54.000 russische Ziele bekämpft. Knapp die Hälfte davon entfiel auf Einsätze sogenannter Kamikaze-Drohnen.
Bei dem Treffen mit den Drohnen-Kommandeuren seien Hightech-Entwicklungen in der Luftverteidigung und der elektronischen Kriegsführung und deren Anwendung auf dem Schlachtfeld sowie die Bekämpfung der neuesten Modelle gegnerischer Ausrüstung erörtert worden, berichtete Syrskyj. Nach seinen Worten sollten weitere ukrainische Einheiten mit Drohnen-Verbänden verstärkt werden. «Wir sind dabei, das Konzept einer separaten Brigade und ihrer typischen Struktur fertig zu stellen, und wir sind auf der Zielgeraden», kündigte Syrskyj eine separate Drohnen-Brigade an.
Ukraine setzt verstärkt auf Drohnen
Die ukrainische Militärführung hatte bereits 2023 beschlossen, verstärkt auf Drohnen im Kampf gegen die russischen Streitkräfte zu setzen. So wurde im Oktober des Vorjahres die Fertigstellung und Auslieferung von einer Million unbemannter Flugkörper in verschiedenen Ausführungen an die Armee gemeldet. Die unbemannten Fluggeräte sind nicht nur vergleichsweise einfach und schnell zu produzieren, sie können auch ohne grosses Risiko eingesetzt werden, weil Soldaten nicht ihr eigenes Leben riskieren müssen.
Die ukrainische Rüstungsindustrie und der Privatsektor liefern unbemannte Flugkörper von der einfachen Videodrohne für Aufklärungsflüge über Kampfdrohnen bis hin zur Kamikazedrohne mit hoher Reichweite, die gegen Ziele tief im russischen Hinterland eingesetzt werden kann. Auch ferngesteuerte See-Drohnen, mit Sprengstoff beladene Schnellboote, gehören zum ukrainischen Arsenal.
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«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
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