Taktische AtomwaffenNordkorea will Armee aufrüsten
dpa/phi
29.8.2023 - 09:00
Kim mit Tochter bei Militärparade
Das nordkoreanische Staatsfernsehen hat Bilder veröffentlicht, die Machthaber Kim Jong Un in Begleitung seiner Tochter bei einem Besuch des Marinekommandos am Sonntag zeigen. Anlass war die Feier des Tages der Marine der Koreanischen Volksarmee. Wie die staatlichen nordkoreanischen Medien am 29. August 2023 berichteten, forderte Kim in einer Rede die Verstärkung der Seestreitkräfte des Landes.
29.08.2023
Bei einem Gipfel in Camp David einigen sich die USA, Südkorea und Japan im Umgang mit Nordkorea auf eine militärisch engere Zusammenarbeit. Pjöngjang reagiert nun mit einer Ankündigung.
DPA, dpa/phi
29.08.2023, 09:00
dpa/phi
Als Antwort auf die stärkere Verteidigungskooperation der USA mit Südkorea und Japan hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine weitere Aufrüstung mit taktischen Atomwaffen angekündigt. Kim warf den USA und ihren Verbündeten zum offiziellen Gründungstag der Marine unter anderem vor, «fieberhafter» als zuvor gemeinsame Marineübungen in den Gewässern nahe seinem Land unternehmen zu wollen.
Einheiten der Volksarmee würden «entsprechend der Politik zum Ausbau des Einsatzes taktischer Nuklearwaffen» mit neuen Waffen ausgestattet, wurde der autokratische Machthaber am Dienstag von den Staatsmedien zitiert. Kim besuchte demnach das Marinekommando am Gründungstag am Montag.
Dieses Bild soll Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im Hauptquartier der Arbeiterpartei in Pjöngjang zeigen. Die Aufnahme wurde von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zur Verfügung gestellt. Sein Inhalt kann nicht unabhängig verifiziert werden.
dpa
«Die Gewässer um die koreanische Halbinsel sind zum Ort mit der weltweit grössten Konzentration an Kriegshardware geworden, den instabilsten Gewässern mit der Gefahr eines Atomkriegs», sagte Kim. Die Marine müsse «Teil der staatlichen Nuklearabschreckung» werden.
Mehr Austausch mit Blick auf Nordkorea
In Anspielung auf ihr Treffen in diesem Monat im US-amerikanischen Camp David bezeichnete Kim die Staats- und Regierungschefs der drei Länder als «Bandenbosse». US-Präsident Joe Biden, Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol und Japans Regierungschef Fumio Kishida hatten sich mit Blick auf Nordkorea unter anderem darauf geeinigt, Raketeninformationen in Echtzeit auszutauschen.
Auch soll es jährliche gemeinsame Militärübungen in mehreren Bereichen geben. Die drei Länder sehen die Atomwaffen- und Raketenprogramme Nordkoreas als direkte Bedrohung.
Kim hatte bereits mehrfach zum Ausbau der nuklearen Schlagkraft seines Landes aufgerufen. Das Ziel Pjöngjangs ist es, über das ganze Spektrum von Atomwaffen und Raketen zu verfügen. Als taktische Atomwaffen gelten dabei solche, deren Wirkungskreis und Sprengkraft geringer sind als bei strategischen Atomwaffen wie Interkontinentalraketen.
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