Strolchenfahrt über die Grenze Teenager fährt mit gestohlenem Bus Hunderte Kilometer – zum dritten Mal

Dominik Müller

18.5.2026

Der 14-Jährige hatte bereits vor seiner jüngsten Strolchenfahrt zwei weitere Busse gestohlen. Dieses Bild stammt von seiner Festnahme im April, nachdem er bis nach Schweden gefahren war.
Der 14-Jährige hatte bereits vor seiner jüngsten Strolchenfahrt zwei weitere Busse gestohlen. Dieses Bild stammt von seiner Festnahme im April, nachdem er bis nach Schweden gefahren war.
P4 Väst

Ein 14-jähriger Norweger macht mit Busdiebstählen Schlagzeilen. Bereits vor einem Monat war der Teenager mit einem gestohlenen Bus bis nach Schweden gefahren. Nun wurde er erneut von der Polizei aufgegriffen.

Dominik Müller

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  • Ein 14-jähriger Norweger wurde innerhalb von sechs Monaten bereits zum dritten Mal mit einem gestohlenen Linienbus erwischt worden.
  • Zuletzt fuhr er rund 300 Kilometer von Oslo bis nach Kristiansand.
  • Trotz der riskanten Fahrten gab es keine Verletzten.

Ein 14-jähriger Norweger ist bereits zum dritten Mal innerhalb von sechs Monaten wegen eines gestohlenen Linienbusses von der Polizei aufgegriffen worden. Das bestätigten die Behörden gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK.

Am Sonntag meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen Jugendlichen am Steuer eines Busses nahe Grimstad im Süden Norwegens. Laut Polizei war das Fahrzeug zuvor in Oslo entwendet worden und wurde später in Kristiansand gestoppt – rund 300 Kilometer vom Tatort entfernt. «Es war eine lange Fahrt, aber der Bus war leer», sagte ein Einsatzleiter zu NRK.

Bereits vor einem Monat soll derselbe Jugendliche einen Bus im Raum Oslo gestohlen und damit bis nach Schweden gefahren sein. Damals konnte ihn die schwedische Polizei dank GPS-Ortung stoppen, bevor er Göteborg erreichte.

Keine Verletzten

Zuvor hatte der Junge laut Berichten auch einen Bus in der Region Stavanger entwendet und diesen nach mehreren Stunden selbst zurückgebracht.

Die norwegische Polizei betont, man nehme die Vorfälle «sehr ernst». Angaben zu einem möglichen Motiv machten die Behörden jedoch nicht. Die Sozialdienste wurden erneut eingeschaltet. Trotz der riskanten Fahrten wurde in keinem der Fälle jemand verletzt, zudem befanden sich keine Passagiere in den gestohlenen Bussen.


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