PolitikTerrorverdächtiger in Österreich festgenommen
SDA
30.7.2022 - 19:06
ARCHIV - Ein Polizist trägt Handschellen und seine Dienstwaffe bei sich. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild
Keystone
Die Polizei hat in Österreich einen 18-Jährigen unter Terrorverdacht festgenommen. Der junge Mann wird der islamistischen Szene zugerechnet, wie aus der Mitteilung des Innenministeriums hervorgeht.
Keystone-SDA
30.07.2022, 19:06
SDA
Bei der Festnahme am Samstag in Sellrain in Tirol soll die Mutter des Verdächtigen versucht haben, zwei Beamte des Einsatzkommandos mit dem Auto zu überfahren. Die Beamten seien verletzt worden. Sowohl die Frau als auch der Sohn wurden überwältigt und festgenommen.
«Die Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) beobachtete seit längerer Zeit einen Anhänger des radikalen politischen Islams, dessen bisheriges Auftreten vorwiegend in einschlägigen Foren durch entsprechende Wortmeldungen aufgefallen ist», teilte das Ministerium mit. «Der österreichische Staatsbürger mit türkischen Wurzeln konkretisierte seine Drohungen am Vortag und äusserte seine Absicht, aktiv gegen Polizisten vorgehen zu wollen.» Sowohl in Österreich als auch im Ausland liefen Ermittlungen.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
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